NachrichtenMakroTexas und Pennsylvania führen bei Schließungen von CDL-Schulen

Texas und Pennsylvania führen bei Schließungen von CDL-Schulen

Autor: FreightWaves·

Wichtige Erkenntnisse

  • Texas und Pennsylvania hatten mit jeweils 13 betroffenen physischen CDL-Ausbildungsschulen die höchsten Werte unter den genannten Bundesstaaten.
  • DOT teilte mit, dass 23 weitere Ausbildungsanbieter online ohne physischen Standort betrieben wurden und ebenfalls überprüft werden.
  • Bundesbeamte erklärten, die für die Notfallentfernung vorgesehenen Schulen hätten mehr als 5,000 Fahrer ausgebildet, die später wegen Verstößen gegen die Englischkenntnisse beanstandet wurden.
  • Derek Barrs sagte, jede betroffene Schule habe mindestens 10 Fahrer ausgebildet, die bei Straßenkontrollen wegen dieser Verstöße aufgeführt wurden.
  • Die Behörde hat keine vollständige öffentliche Namensliste der Schulen veröffentlicht, sodass der gesamte Umfang der Maßnahme unklar bleibt.
Texas und Pennsylvania führen bei Schließungen von CDL-Schulen

Texas und Pennsylvania wiesen die größte Zahl stationärer gewerblicher Fahrerausbildungsschulen auf, die von der am Montag angekündigten umfassenden Maßnahme des Verkehrsministeriums gegen CDL-Ausbildungsanbieter betroffen sind.

DOT legte eine Aufschlüsselung nach Bundesstaaten vor, wonach in Texas und Pennsylvania jeweils 13 Schulen betroffen waren, gefolgt von 11 in Kalifornien, 10 in Florida und neun in Utah, wie aus Angaben der Behörde gegenüber dem Fox-News-Korrespondenten Bill Melugin hervorgeht.

Die Aufschlüsselung folgte einen Tag, nachdem Verkehrsminister Sean Duffy das, was er als Notfallschließung von 110 gewerblichen Fahrerausbildungsschulen bezeichnete, angekündigt hatte. Bundesbeamte hatten diese Schulen durch eine Auswertung von Fahrern ermittelt, die wegen Verstößen gegen die Englischkenntnisse beanstandet worden waren.

„Das sind Fahrschulen, auf die 5,000 der Verstöße gegen die Englischkenntnisse entfallen“, sagte Duffy am Montag bei einer Pressekonferenz in Detroit. „Es gibt 110 davon, die durch eine Datenanalyse als die größten Verstöße gelten. Ab heute sind diese Schulen geschlossen.“

Die vom DOT veröffentlichte Aufschlüsselung nach Bundesstaaten umfasst:

DOT teilte außerdem mit, dass 23 weitere Ausbildungsschulen online betrieben wurden und keinen physischen Standort hatten; Duffy hat eine Überprüfung dieser Anbieter angeordnet.

Die 84 nach Bundesstaaten erfassten Schulen plus die 23 Online-Anbieter ergeben 107 Schulen. Die staatliche Aufschlüsselung des DOT erklärt damit die von Duffy am Montag genannten 110 Schulen, die im Rahmen der Notfallmaßnahme entfernt werden sollten, nicht vollständig.

Bundesbeamte haben keine vollständige Liste aller Schulen nach Namen veröffentlicht.

Texas, Pennsylvania und Kalifornien machen fast die Hälfte der physischen Schulen aus

Texas, Pennsylvania und Kalifornien zusammen machten 37 der 84 Schulen mit physischem Standort aus, also rund 44% der in der staatlichen DOT-Aufschlüsselung erfassten Schulen.

Unter Einbeziehung von Florida und Utah steigt die Gesamtzahl der fünf Bundesstaaten auf 56 Schulen, was zwei Dritteln der vom DOT identifizierten Anbieter mit physischem Standort entspricht.

Die geografische Aufschlüsselung bietet den ersten detaillierten Einblick darin, wo die von der bundesweiten Maßnahme betroffenen Schulen tätig waren. Die erste Ankündigung am Montag nannte weder eine vollständige Liste der betroffenen Schulen noch deren Standorte.

Das ist bedeutsam, weil CDL-Ausbildungsschulen ein zentraler Teil des Einstiegswegs für Berufskraftfahrer sind und die Bundesaufsicht diese Prüfung damit verknüpft hat, ob die Schulen die Anforderungen an die Englischkenntnisse vor Abschluss der Ausbildung ordnungsgemäß vermittelten.

FMCSA-Administrator Derek Barrs sagte am Montag, jede für eine Notfallentfernung vorgesehene Schule habe mindestens 10 Fahrer ausgebildet, die anschließend bei Straßenkontrollen wegen Nichteinhaltung der bundesweiten Anforderungen an die Englischkenntnisse beanstandet worden seien. Insgesamt hätten die Schulen mehr als 5,000 Fahrer zertifiziert, die später wegen dieser Verstöße aufgeführt worden seien.

Bundesvorschriften verlangen von Anbietern der Basisausbildung für Fahrer, Fahrer über die Anforderungen an die Englischkenntnisse zu unterrichten und zu bestätigen, dass die Auszubildenden vor Abschluss der Schulung die geltenden Standards erfüllen.

Barrs nannte ausdrücklich das ASC Technical Institute in Texas und sagte, es habe 58 Fahrer zertifiziert, die später wegen Verstößen gegen die Englischkenntnisse beanstandet worden seien. Einer der ehemaligen Auszubildenden habe anschließend in Texas ein Stoppschild missachtet und einen Mann getötet.

Er nannte außerdem die Platinum Plus Truck Driving School in Kalifornien, die nach seinen Angaben 36 Fahrer zertifiziert habe, die später wegen Verstößen gegen die Englischkenntnisse beanstandet worden seien. Einer dieser Auszubildenden sei nach Angaben von Barrs in Oklahoma in einen tödlichen Unfall verwickelt gewesen.

DOTs Veröffentlichung der Bundesstaatenzahlen liefert bisher den klarsten öffentlichen Hinweis darauf, wie die Notfallmaßnahme über die großen Trucking-Bundesstaaten verteilt ist, auch wenn die Behörde keine vollständige Namensliste der Schulen veröffentlicht hat. Die Überprüfung der 23 reinen Online-Anbieter deutet darauf hin, dass die bundesstaatliche Reaktion über stationäre Einrichtungen hinausgehen könnte, während die Behörden weiter untersuchen, wie die Schulen betrieben wurden.

Die staatliche Aufschlüsselung zeigt, dass sich das harte Vorgehen gegen CDL-Ausbildungsstätten auf mehrere große Trucking-Bundesstaaten konzentriert, wobei Texas, Pennsylvania, Kalifornien, Florida und Utah zwei Drittel der vom DOT identifizierten Schulen mit physischem Standort ausmachen.