CZ unterstützt Trumps Vorstoß, Hyperliquid in den US-Markt zu bringen
Wichtige Erkenntnisse
- •Trump sagte, CFTC-Vorsitzender Michael Selig arbeite an einem Weg, Hyperliquid in den US-Markt zu bringen.
- •CZ begrüßte die Entwicklung öffentlich und sagte: „We are so back!“
- •Hyperliquid machte laut einer regulatorischen Einreichung in einem 24-Stunden-Zeitraum im Juli etwa 40.7% des weltweiten On-Chain-Perpetuals-Volumens aus.
- •Das kumulierte Perpetual-Futures-Volumen der Plattform hat $4.3 trillion überschritten.
- •Ein US-Zugang könnte Hyperliquid mehr Händler und institutionelles Kapital erschließen und den Wettbewerb bei Krypto-Derivaten verschärfen.

Binance-Mitgründer Changpeng Zhao, weithin bekannt als CZ, hat Präsident Donald Trumps Vorstoß begrüßt, Hyperliquid in den US-Markt zu bringen, und bezeichnete die Entwicklung als einen wichtigen positiven Schritt für die Kryptowährungsbranche. Die Kommentare kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Washington eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber On-Chain-Handelsplattformen und Krypto-Derivaten signalisiert.
Trump sagte während eines Treffens im Weißen Haus mit Führungskräften der Krypto-Branche, dass Commodity Futures Trading Commission Chairman Michael Selig an einem Weg arbeite, Hyperliquid in die Vereinigten Staaten zu bringen. CZ reagierte begeistert und sagte: „We are so back!“ Die Äußerungen zogen rasch Aufmerksamkeit im Kryptomarkt auf sich.
Der regulatorische Wandel in den USA
Die Entwicklung markiert für Hyperliquid eine potenziell wichtige Veränderung, da die Plattform einen großen Markt für On-Chain-Perpetual-Futures aufgebaut hat, während sie weitgehend außerhalb des direkten US-Regulierungsrahmens operierte.
Hyperliquid ist zu einem der größten Handelsplätze für On-Chain-Perpetual-Trading geworden. Eine aktuelle regulatorische Einreichung zeigte, dass die Plattform im Juli über einen Zeitraum von 24 Stunden rund 40.7% des weltweiten On-Chain-Perpetuals-Volumens ausmachte. Ihr kumuliertes Perpetual-Futures-Volumen hat $4.3 trillion überschritten.
Die Trump-Regierung hat zunehmend Maßnahmen gefördert, die darauf abzielen, die Krypto-Aktivität in den Vereinigten Staaten auszuweiten. Auch die CFTC hat Schritte unternommen, die es regulierten Plattformen erleichtern könnten, Perpetual Futures im Inland anzubieten, was unterstreicht, wie sich die politische Debatte von einer distanzierten Haltung gegenüber diesen Produkten hin zu der Frage verlagert, wie sie in die bestehende US-Aufsicht passen könnten.
CZs frühere Lobeshymnen auf Hyperliquid
CZs jüngste Reaktion folgt auf frühere Lobeshymnen auf Hyperliquid. Im Juni bezeichnete er die Technologie der Plattform als „awesome“ und räumte ein, dass sie in einer Nische operiert, in der Binance kaum direkt konkurrieren kann.
Allerdings hatte CZ zuvor auch Fragen zum Compliance-Modell von Hyperliquid und zum Fehlen traditioneller Know-your-Customer-Kontrollen aufgeworfen. Das macht seine jüngste Unterstützung bemerkenswert, da sich die Plattform einer möglichen US-Regulierung nähert.
Ein US-amerikanischer Weg könnte Hyperliquid Zugang zu einem deutlich größeren Pool an Händlern und institutionellem Kapital verschaffen. Er könnte zudem den Wettbewerb unter Krypto-Derivate-Handelsplätzen verschärfen und die Verlagerung anspruchsvoller Handelsprodukte auf regulierte US-Märkte beschleunigen.
Für die breitere Branche untermauert die Entwicklung einen wachsenden Trend: Washington bewegt sich von der Einschränkung von Krypto-Innovationen hin zur Suche nach Wegen, große blockchainbasierte Finanzplattformen in das Regulierungssystem einzubinden.