NachrichtenKryptoKryptobranche fordert von der SEC, keine pauschalen Einschränkungen für neuartige ETF-Strukturen zu verhängen

Kryptobranche fordert von der SEC, keine pauschalen Einschränkungen für neuartige ETF-Strukturen zu verhängen

Autor: AI Crypto Core·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die SEC hat unter dem Dossier S7-2026-24 eine öffentliche Kommentierungsfrist eröffnet, während sie ihren Rahmen für die Bewertung neuartiger ETF-Produkte überdenkt.
  • Teilnehmer der Kryptobranche fordern die SEC auf, pauschale, kategorienweite Einschränkungen für neuartige ETF-Strukturen abzulehnen und Anträge stattdessen einzeln anhand ihrer tatsächlichen Risiken zu bewerten.
  • Spot-Bitcoin-ETFs gelangten im Januar 2024 in die US-Märkte, nachdem die SEC einzelfallbezogene Befreiungen nach dem Investment Company Act von 1940 erteilt hatte.
  • Eine Pauschalpolitik könnte neue kryptobezogene ETFs kategorienweit beschränken, während ein einzelfallbezogener Ansatz der SEC erlauben würde, schwache Anträge abzulehnen und stärkere zu genehmigen.
  • Der von der SEC gewählte Prüfungsmaßstab legt die Konsistenz- und Vorhersehbarkeitsbasis für künftige Anträge fest, einschließlich Produkten an der Schnittstelle von KI und Krypto.
Kryptobranche fordert von der SEC, keine pauschalen Einschränkungen für neuartige ETF-Strukturen zu verhängen

Teilnehmer der Kryptobranche fordern die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) auf, pauschale Einschränkungen für neuartige ETF-Strukturen abzulehnen, und argumentieren, dass eine einzelfallbezogene Prüfung orientiert am tatsächlichen Risiko – statt an der Neuheit eines Produkts – sowohl den Anlegerschutz als auch die Markterneuerung besser dient.

Der Vorstoß bezieht sich auf das offene Kommentierungsverfahren der SEC zur Überarbeitung der Bewertung nicht-traditioneller börsengehandelter Fonds. Die Debatte findet im Kommentierungsdossier S7-2026-24 statt, dem öffentlichen Kommentierungsregister der SEC im Zusammenhang mit der Überprüfung der Regeln für neuartige ETF-Produkte. Die Behörde hatte die Kommentierungsfrist eröffnet, nachdem sie angekündigt hatte, ihren Rahmen für neuartige ETFs zu überdenken.

Für Kryptoemittenten ist das Thema vertrautes Terrain. Spot-Bitcoin-ETFs gelangten erst im Januar 2024 in die US-Märkte, nachdem die SEC einzelfallbezogene Befreiungen nach dem Investment Company Act von 1940 erteilt hatte – ein Präzedenzfall, den Branchenteilnehmer häufig als Beleg anführen, dass eine antragsbezogene Prüfung neuartige Vermögenswerte innerhalb bestehender Anlegerschutzrahmen ermöglichen kann.

Warum sich die Branche gegen pauschale ETF-Limits wehrt

Der Kern des Streits betrifft den Maßstab, nicht ein bestimmtes Produkt. „Pauschale Einschränkungen für neuartige ETFs“ würde bedeuten, dass Regeln ganze Kategorien neuer ETF-Strukturen automatisch aufgrund ihrer Unvertrautheit beschränken – bevor ein einzelner Antrag inhaltlich geprüft wurde.

Emittenten argumentieren, die SEC solle sich auf die spezifischen Risiken eines jeweiligen Antrags konzentrieren, statt Neuheit an sich als Ausschlusskriterium zu behandeln, wie Berichte über die Stellungnahmen zeigen. Nach dieser Auffassung würde jeder Vorschlag anhand seiner Offenlegungen, Struktur und Anlegerschutzmaßnahmen beurteilt.

Die Position der Branche lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Forderung: Keine pauschalen, kategorienweiten Einschränkungen für neuartige ETF-Strukturen verhängen.
  • Die Begründung: Eine risikobasierte Prüfung Antrag für Antrag ermöglicht es der Regulierung, echte Probleme gezielt anzugehen, ohne solide Produkte auszuschließen.
  • Warum jetzt: Das offene Kommentierungsverfahren der SEC zur Überarbeitung der ETF-Regeln ist der Rahmen, in dem der Maßstab entschieden wird.

Die von der Branche gezogene Linie verläuft zwischen gezielter Aufsicht über konkrete Risiken und breiten Einschränkungen für eine ganze Produktklasse. Einer der formellen Beiträge ist im Kommentierungsschreiben-Register des Dossiers dokumentiert.

Was der Ansatz der SEC für künftige Krypto-ETF-Anträge bedeuten könnte

Für Fonds emittierende ist die Wahl des Maßstabs von strategischer Bedeutung. Eine Pauschalpolitik könnte es erschweren, neue kryptobezogene ETF-Strukturen an den Markt zu bringen, da ein Produkt aufgrund seiner Kategorie beschränkt werden könnte, statt nach eigenem Design bewertet zu werden.

Ein einzelfallbezogener Rahmen würde es der SEC hingegen erlauben, schwache Anträge abzulehnen und stärkere Vorschläge voranzubringen. Das ist für den Anlegerzugang relevant, denn der gewählte Maßstab bestimmt, ob Anleger über geprüfte Vehikel Zugang zu neuen Formen regulierter Krypto-Exposure erhalten.

Die Konvergenz von On-Chain-Vermögenswerten und traditionellen Fondsstrukturen ist zudem der Weg, über den neuere Kategorien – einschließlich Infrastruktur an der wachsenden Schnittstelle von KI und Krypto – langfristig regulierten Zugang suchen würden. Der Prüfungsmaßstab, für den sich die SEC entscheidet, setzt den Maßstab an Konsistenz und Vorhersehbarkeit, an dem künftige Anträge gemessen werden. Kommentierer beobachten SEC-Kommentierungsdossiers traditionell genau, da in diesen Verfahren bezogene Positionen häufig prägen, wie spätere Anträge geprüft werden.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Kryptowährungs- und digitale Vermögenswerte Märkte bergen erhebliche Risiken. Treffen Sie Entscheidungen erst nach eigener Recherche.