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Krypto-Fear-and-Greed-Index springt auf 73 und erreicht die Gier-Zone

Autor: CoinoMedia·

Wichtige Erkenntnisse

  • Der Krypto-Fear-and-Greed-Index ist auf 73 gestiegen und hat den Kryptowährungsmarkt damit in die Gier-Zone versetzt, nachdem er noch eine Woche zuvor im Angst-Bereich notierte.
  • Der Index wird täglich von Alternative.me erhoben und misst die Marktpsychologie anhand von Kursdynamik, Volatilität, Handelsvolumen, Aktivität in sozialen Medien und Markttrends; die Werte reichen von 0 (Extreme Angst) bis 100 (Extreme Gier).
  • Historisch gingen steigende Indexwerte häufig mit starker Kursentwicklung und erhöhter Kaufaktivität einher, allerdings kann übermäßiger Optimismus auch zu größerer Volatilität führen, wenn Trader nach deutlichen Kursanstiegen Gewinne mitnehmen.
  • Manche Anleger nutzen den Index als konträres Instrument und betrachten Werte im Bereich Extreme Angst als potenzielle Einstiegspunkte sowie Werte im Bereich Extreme Gier als Warnsignale – meist in Verbindung mit technischer Analyse und On-Chain-Daten statt als eigenständiges Signal.
  • Anleger beobachten die Kursentwicklung von Bitcoin, ETF-Zuflüsse, institutionelle Nachfrage und makroökonomische Entwicklungen, um einzuschätzen, ob die aktuelle bullische Stimmung Bestand haben kann.
Krypto-Fear-and-Greed-Index springt auf 73 und erreicht die Gier-Zone

Der Krypto-Fear-and-Greed-Index ist auf 73 gestiegen und platziert den Kryptowährungsmarkt damit klar in der „Gier“-Zone. Der Wert markiert eine abrupte Wende aus dem Angst-Bereicht erst eine Woche zuvor; die rasche Verschiebung spiegelt die sich verbessernde Stimmung am Kryptowährungsmarkt wider.

Der deutliche Wandel unterstreicht eine erhebliche Verbesserung der Anlegerstimmung, da das Vertrauen an den Markt zurückkehrt. Der täglich von der Krypto-Datenplattform Alternative.me erhobene und an Stimmungsindikatoren der traditionellen Aktienmärkte angelehnte Index misst die Marktpsychologie anhand von Faktoren wie Kursdynamik, Volatilität, Handelsvolumen, Aktivität in den sozialen Medien und allgemeinen Markttrends und liefert damit eine Momentaufnahme in Form einer einzigen Zahl, die zeigt, ob die Marktteilnehmer eher von Angst oder von Gier getrieben werden. Die Werte reichen von 0 für Extreme Angst bis 100 für Extreme Gier; ein Wert über 70 spiegelt in der Regel starken Optimismus und eine höhere Risikobereitschaft der Anleger wider.

Sentiment erholt sich rasch

Der Sprung von Angst auf einen Wert von 73, eingestuft als Gier, innerhalb von nur sieben Tagen zeigt, wie schnell sich die Stimmung im Kryptomarkt ändern kann. Historisch gingen steigende Werte des Krypto-Fear-and-Greed-Index häufig mit Phasen starker Kursentwicklung und erhöhter Kaufaktivität einher. Übermäßiger Optimismus kann allerdings auch zu größerer Marktvolatilität führen, wenn Trader nach deutlichen Kursanstiegen Gewinne mitnehmen. Der Index hat auch eine bekannte konträre Anhängerschaft: Manche Anleger betrachten Werte im Bereich Extreme Angst als potenzielle Einstiegspunkte zum Positionsaufbau und Werte im Bereich Extreme Gier als Warnsignale – ein Ansatz, der Warren Buffetts Diktum entspricht, man solle „ängstlich sein, wenn andere gierig sind, und gierig, wenn andere ängstlich sind“. Da die Stimmung längere Zeit in beide Richtungen gedehnt bleiben kann, ohne einen unmittelbaren Wendepunkt zu markieren, nutzen viele Anleger den Index gemeinsam mit technischer Analyse und On-Chain-Daten statt als eigenständigen Indikator.

UPDATE: Crypto Fear & Greed Index jumps to 73 (Greed), a sharp reversal from Fear territory just a week ago. pic.twitter.com/2Ucijv7FSl

— Cointelegraph (@Cointelegraph) August 24, 2026

Quelle: Cointelegraph auf X

Marktteilnehmer beobachten die Dynamik

Der aktuelle Wert des Krypto-Fear-and-Greed-Index deutet darauf hin, dass sich die bullische Stimmung im Laufe der vergangenen Woche deutlich verfestigt hat. Anleger werden weiterhin die Kursentwicklung von Bitcoin, ETF-Zuflüsse, institutionelle Nachfrage und makroökonomische Entwicklungen beobachten, um einzuschätzen, ob der aktuelle Optimismus Bestand haben kann. Ein weiterer Anstieg des Vertrauens könnte die Marktdynamik zusätzlich stützen, während übermäßige Gier die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Volatilität erhöhen kann.