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Bitcoin Policy Institute und Digital-Asset-Koalition fordern von Frontier-KI-Laboren Zugang zu fortschrittlichen Modellen für Verteidiger

Autor: Cryptofrontnews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Bitcoin Policy Institute führt eine Koalition an, die von Frontier-KI-Laboren vertrauenswerten Zugang zu fortschrittlichen KI-Modellen für qualifizierte Open-Source-Sicherheitsverteidiger zur Prüfung der Krypto-Infrastruktur fordert.
  • In öffentliche Frontier-KI-Systeme integrierte Sicherheitsvorkehrungen können legitime Sicherheitsforschung einschränken, indem sie Anfragen zu Codeanalyse, Exploit-Erkennung und Schwachstellentests ablehnen.
  • Die Koalition warnt vor einer Asymmetrie, da Verteidiger auf weniger leistungsfähige Open-Weight-Modelle beschränkt sind, während potenzielle Angreifer möglicherweise bereits über stärkere KI-Werkzeuge verfügen.
  • Ein Großteil der Digital-Asset-Infrastruktur, einschließlich Wallets, kryptografischer Bibliotheken und Börsen, die Billionen absichern, wird von kleinen Open-Source-Teams ohne dedizierte Sicherheitsbudgets betreut.
  • Der vorgeschlagene Rahmen für vertrauenswürdigen Zugang würde gemeinnützigen Organisationen, unabhängigen Maintainern, kommerziellen Unternehmen und Regierungsbehörden zugutekommen, mit Vorabmodellzugang und sicheren Umgebungen für Codeüberprüfungen.
Bitcoin Policy Institute und Digital-Asset-Koalition fordern von Frontier-KI-Laboren Zugang zu fortschrittlichen Modellen für Verteidiger

Eine Koalition von Digital-Asset-Organisationen unter Führung des Bitcoin Policy Institute ruft Frontier-KI-Labore dazu auf, qualifizierten Open-Source-Sicherheitsverteidigern vertrauensvollen Zugang zu fortschrittlichen KI-Modellen zu gewähren. Die Gruppe argumentiert, dass Entwickler leistungsstärkere Werkzeuge benötigen, um Finanzsoftware, Wallets, kryptografische Bibliotheken und sonstige kritische Infrastruktur im gesamten Kryptowährungs-Ökosystem zu prüfen.

Die Koalition fordert sichere Testumgebungen, ausreichende Rechenkapazitäten und direkte Kommunikationskanäle für eine koordinierte Schwachstellenoffenlegung. Laut dem Bitcoin Policy Institute haben Open-Source-Entwickler häufig keinen Zugang zu fortschrittlichen Cybersicherheitsmodellen, und öffentliche Frontier-Systeme können legitime Sicherheitsforschung durch ihre integrierten Sicherheitskontrollen behindern. Frontier-Labore – Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Google DeepMind, die die leistungsfähigsten KI-Systeme entwickeln – haben Schutzmaßnahmen implementiert, die Anfragen zur Codeanalyse, Exploit-Erkennung und Schwachstellentests ablehnen oder einschränken können, selbst wenn die Anfrage von einem legitimen Verteidiger stammt.

Lücke beim Sicherheitszugang identifiziert

Infolge dieser Einschränkungen sind einige Verteidiger gezwungen, für Sicherheitsüberprüfungen auf weniger leistungsfähige Open-Weight-Modelle zurückzugreifen. Die Koalition hält dies für eine Asymmetrie zwischen Verteidigern und böswilligen Akteuren, die möglicherweise bereits stärkere KI-Fähigkeiten nutzen.

Die Gruppe betonte, dass das Problem die Infrastruktur betrifft, die Bitcoin und den breiteren Digital-Asset-Sektor stützt. Diese Infrastruktur umfasst Signiergeräte, kryptografische Bibliotheken, Verwahrungssysteme, Börsen und Zahlungsnetzwerke. Das Institut wies darauf hin, dass allein Bitcoin mehr als 1 Billion Dollar an Wert absichert, während das breitere Digital-Asset-Ökosystem Billionenbeträge über verwandte Infrastruktur umfasst. Ein Großteil dieser Infrastruktur wird von kleinen Open-Source-Teams oder ehrenamtlichen Mitwirkenden betreut – eine Struktur, die im Gegensatz zur Unternehmenssoftwareentwicklung steht, where dedizierte Sicherheitsbudgets und dedizierte Sicherheitsteams Standard sind.

KI als Werkzeug zur Schwachstellenerkennung

Die Koalition erklärte, dass fortschrittliche KI große Codebasen durchsuchen und potenzielle Schwachstellen markieren kann, wodurch komplexe Sicherheitsarbeiten für Verteidiger und Angreifer gleichermaßen beschleunigt werden könnten. Frontier-Labore und ausgewählte Partner erhalten jedoch derzeit vor der breiteren Nutzerbasis Zugang zu neu aufkommenden Cyberfähigkeiten, was qualifizierte Open-Source-Verteidiger ohne vergleichbare Werkzeuge zurücklässt.

Das Bitcoin Policy Institute berichtete, dass Maintainer auf hochentwickelte Angriffe gestoßen seien, die kleine Entwicklungsteams erheblich belasten. Einige dieser Vorfälle, so das Institut, involucraban potenzielle ausländische Akteure, die fortschrittliche KI-Fähigkeiten nutzten.

Trotz dieser Einschränkungen haben Entwickler weiterhin verfügbare Open-Weight-Modelle verwendet, um Wallets, Protokolle und Open-Source-Werkzeuge zu überprüfen. Das Institut sagte, dass diese Bemühungen bereits verwertbare Sicherheitserkenntnisse und Fehlerbehebungen hervorgebracht hätten.

Vorgeschlagene Programme für vertrauenswürdigen Zugang

Die Koalition fordert einen früheren Zugang zu stärkeren Modellen, bevor Angreifer ähnliche Fähigkeiten weit verbreitet erlangen, sowie angemessene Rechenbudgets zur Unterstützung lang andauernder Sicherheitsüberprüfungen.

Nach dem vorgeschlagenen Rahmen würden Programme kontrollierten Zugang zu fortschrittlichen cyberfähigen Modellen bieten, wobei nach Bedarf Vorabzugang gewährt und sichere Umgebungen für die Überprüfung privaten Codes bereitgestellt würden. Die Koalition stellt sich eine Berechtigung vor, die sich auf gemeinnützige Organisationen, unabhängige Maintainer, kommerzielle Unternehmen und Regierungsbehörden erstreckt.

Direkte Kommunikationskanäle mit KI-Laborsicherheitsteams würden eine verantwortungsvolle Offenlegung und Behebung erleichtern. Die Digital-Asset-Branche gab an, dass sie bei der Identifizierung glaubwürdiger Teilnehmer, der Festlegung von Teilnahmestandards und der Koordinierung von Behebungsmaßnahmen behilflich sein kann, wenn Sicherheitsprobleme entdeckt werden.