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Kryptokartensektor wächst auf mehr als 250 Projekte und Unternehmen

Autor: CoinoMedia·

Wichtige Erkenntnisse

  • Nach Daten von @0xVishnya sind inzwischen mehr als 250 Projekte und Unternehmen im Kryptokartensektor aktiv.
  • Der Markt umfasst Börsenkarten von Binance und Bybit, Neobank-Karten von Ether.fi, KAST und Plasma One sowie von FinTechs unterstützte Karten von PayPal und BitPay, dazu regionale, Prepaid- und No-KYC-Angebote.
  • Die meisten Kryptokarten laufen über die Netzwerke von Visa und Mastercard und wickeln Käufe entweder über eine Umwandlung von Krypto in Fiat an der Kasse oder über ein verknüpftes Fiat- oder Stablecoin-Guthaben ab.
  • Viele neuere Neobank-Produkte basieren auf Stablecoin-Guthaben statt auf volatilen Krypto-Assets, und einige Programme zahlen Cashback-Prämien in Kryptowährung aus.
  • Kartenangebote ohne KYC unterscheiden sich von Mainstream-Programmen, die üblicherweise Know-your-Customer- und Anti-Geldwäsche-Prüfungen erfordern, wie sie von Bankpartnern und Kartennetzwerken vorgeschrieben werden und je nach Rechtsraum variieren.
Kryptokartensektor wächst auf mehr als 250 Projekte und Unternehmen

Der Kryptokartensektor umfasst inzwischen mehr als 250 Projekte und Unternehmen.

Das Angebot am Markt reicht von Börsenkarten und Neobank-Karten bis hin zu Prepaid- und regionalen Produkten. Zu den wichtigsten Akteuren zählen Binance, Bybit, PayPal, BitPay, Ether.fi, KAST und Plasma One.

Der Sektor hat sich deutlich vergrößert: Nach Daten, die @0xVishnya geteilt hat, sind inzwischen mehr als 250 Projekte und Unternehmen beteiligt.

Das wachsende Ökosystem spiegelt die zunehmende Nachfrage nach Produkten wider, die digitale Assets mit alltäglichen Zahlungen verbinden. Kryptokarten ermöglichen es Nutzern, Kryptowährungen über traditionelle Zahlungsnetzwerke auszugeben, wodurch digitale Assets für tägliche Transaktionen praktischer werden. Die meisten Programme laufen über große Kartennetzwerke wie Visa und Mastercard, die seit Jahren mit Kryptounternehmen bei Kartenprodukten kooperieren und es Inhabern damit ermöglichen, überall dort zu zahlen, wo herkömmliche Zahlungskarten akzeptiert werden. Je nach Produkt wird ein Kauf entweder abgewickelt, indem Krypto an der Kasse in Fiat-Währung umgewandelt wird, oder über ein mit der Karte verknüpftes Fiat- oder Stablecoin-Guthaben.

Mit wachsender Verbreitung beschleunigt sich auch der Wettbewerb zwischen den Anbietern.

Börsen, Neobanken und Zahlungsanbieter konkurrieren

Der Markt umfasst mittlerweile ein breites Spektrum an Produkten und Geschäftsmodellen.

Von Börsen wie Binance und Bybit ausgegebene Karten bleiben bei aktiven Krypto-Tradern beliebt. Parallel dazu erweitern Neobank-Karten von Ether.fi, KAST und Plasma One den Zugang zu mit Krypto verknüpften Finanzdienstleistungen. Viele dieser neueren Produkte basieren auf Stablecoin-Guthaben – Tokens, die darauf ausgelegt sind, einen stabilen Wert gegenüber Fiat-Währungen zu halten – statt auf volatileren Krypto-Assets, und einige Programme zahlen Cashback-Prämien in Krypto statt in traditionellen Punkten aus.

Zum Sektor gehören zudem von etablierten FinTech-Unternehmen wie PayPal und BitPay unterstützte Krypto-Zahlungskarten sowie zahlreiche regionale Anbieter, Prepaid-Lösungen und Kartenangebote ohne KYC. Das No-KYC-Segment unterscheidet sich von Mainstream-Kartenprogrammen, die in der Regel Know-your-Customer- und Anti-Geldwäsche-Prüfungen erfordern, wie sie von Bankpartnern und Kartennetzwerken vorgeschrieben werden, wobei die Pflichten je nach Rechtsraum variieren.

According to @0xVishnya, more than 250 projects and companies are now involved in the crypto card sector, including exchange cards from Binance and Bybit; neobank cards from Ether.fi, KAST and Plasma… pic.twitter.com/Xh5pXahGVb — Wu Blockchain August 17, 2026

According to @0xVishnya, more than 250 projects and companies are now involved in the crypto card sector, including exchange cards from Binance and Bybit; neobank cards from Ether.fi, KAST and Plasma… pic.twitter.com/Xh5pXahGVb

Krypto-Zahlungen erreichen den Mainstream

Das anhaltende Wachstum des Kryptokartensektors unterstreicht das übergeordnete Bestreben der Branche, Krypto-Zahlungen in der realen Welt zu etablieren.

Da immer mehr Unternehmen in den Markt eintreten, erhalten Nutzer Zugang zu einer breiteren Palette von Zahlungslösungen, die auf unterschiedliche Regionen und Anwendungsfälle zugeschnitten sind. Für Nutzer, die die mehr als 250 Produkte des Marktes vergleichen, zeigen sich die praktischen Unterschiede vor allem darin, welche Assets unterstützt werden, wie und wann Krypto umgewandelt wird, welche Gebühren und Prämien anfallen und wo die jeweilige Karte verfügbar ist. Der zunehmende Wettbewerb könnte zudem Innovationen bei Prämien, Gebühren und im Nutzererlebnis vorantreiben und Kryptowährungen so weiter in die alltägliche finanzielle Aktivität integrieren.