Senatsabstimmung zum CLARITY Act verzögert, da Thune die Einreichung von Cloture zurückhält
Wichtige Erkenntnisse
- •Der Senat reichte am Montag keinen Cloture-Antrag zum CLARITY Act ein und verschob damit den erwarteten Verfahrensschritt des Gesetzentwurfs.
- •Mehrheitssenatsführer John Thune könnte Cloture später in dieser Woche einreichen, sobald die zugehörigen Verfahrensarbeiten abgeschlossen sind.
- •Die parteiübergreifenden Gespräche über die Ethikregelung bleiben ungelöst, und das Weiße Haus hat auf den jüngsten Gegenentwurf von Senator Thom Tillis und Ruben Gallego noch nicht reagiert.
- •Auch die Differenzen über den Blockchain Regulatory Certainty Act und die Bestimmungen des Senate Agriculture Committee dauern an.
- •Abgeordnete erwarten weiterhin eine Senatsabstimmung über Marktstruktur-Gesetzgebung, doch der Zeitpunkt hängt davon ab, ob genügend Stimmen gesichert werden können.

Der Senat reichte am Montag keinen Cloture-Antrag zum CLARITY Act ein und verzögerte damit den erwarteten Verfahrensschritt des Gesetzentwurfs vor der Augustpause.
Laufende Verhandlungen über Ethikfragen und ungelöste politische Streitpunkte erschweren weiterhin die Unterstützung im Senat und das Timing einer möglichen Abstimmung. Mehrheitssenatsführer John Thune könnte Cloture noch in dieser Woche einreichen, während die Abgeordneten versuchen, die verbleibenden Differenzen über die Gesetzgebung beizulegen.
Der erwartete Verfahrensschritt des Senats zum CLARITY Act fand am Montag nicht statt, sodass der Weg des Gesetzentwurfs vor der Augustpause ungewiss bleibt. Laut der Journalistin Eleanor Terrett reichte Majority Leader John Thune keinen Cloture-Antrag ein, während die Verfahrensarbeit an der fortlaufenden Resolution weiterlief und ungelöste Verhandlungen über Ethik und andere Bestimmungen ebenfalls weiter im Raum standen. Diese Punkte prägen nun die Erwartungen für die kommenden Tage, zumal die Einreichung von Cloture den formellen Zeitplan des Senats für die Beratung des Gesetzentwurfs auslösen würde.
Cloture-Zeitplan verschiebt sich, während die Verhandlungen weitergehen
Terrett zufolge erklären Verfahrensfragen im Zusammenhang mit der fortlaufenden Resolution teilweise, warum Thune die Einreichung von Cloture zum Antrag auf Zulassung der Beratung verzögerte. Sie berichtete außerdem, dass ungelöste politische Streitpunkte und Unsicherheit über die Stimmenzahlen wahrscheinlich ebenfalls zu der Entscheidung beigetragen haben.
Terrett sagte, Thune könne Cloture weiterhin bereits am Dienstag einreichen, sobald diese Verfahrensfragen abgeschlossen seien. Nach den Senatsregeln müssen zwischenzeitlich ein Tag und eine Stunde verstreichen, bevor die erste Cloture-Abstimmung stattfindet.
Sie wies zudem darauf hin, dass die separate 30-Stunden-Frist erst nach dem Cloture-Beschluss der Senatoren gilt. Dennoch sei das Endergebnis weiter ungewiss, da mehrere Fragen noch gelöst werden müssten, sodass das Timing der Abstimmung auf dem Plenum sowohl von Verfahren als auch von Verhandlungen abhänge.
Ethikgespräche bleiben das größte Hindernis
Der Fokus hat sich nun auf parteiübergreifende Verhandlungen über die Ethikregelung verlagert. Laut Terrett hat das Weiße Haus auf den jüngsten Ethik-Gegenentwurf von Senator Thom Tillis und Ruben Gallego noch nicht reagiert.
Der überarbeitete Vorschlag soll einen früheren Rahmen ausweiten und eine Durchsetzungsrolle für Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten vorsehen. Dem Bericht zufolge unterstützen die Demokraten diese Bestimmung, während das Weiße Haus sich dagegenstellt.
Gleichzeitig dauern auch die Meinungsverschiedenheiten über den Blockchain Regulatory Certainty Act und Abschnitte des Senate Agriculture Committee an. Diese Gespräche laufen weiter, während die Abgeordneten auf eine mögliche Abstimmung hinarbeiten.
Abgeordnete wägen die nächsten Schritte ab
John Thune sagte Reportern kürzlich, er erwarte eine Abstimmung im Senat über Marktstruktur-Gesetzgebung. Er räumte jedoch ein, dass unklar sei, ob die Abgeordneten die Debatte formell beginnen könnten.
Terrett zufolge wollen einige der Beteiligten nun, dass Senatoren sich unabhängig vom Ausgang des Gesetzentwurfs festlegen. Senatorin Cynthia Lummis sagte ebenfalls, die Abgeordneten sollten nach den Verhandlungen eine klare Entscheidung treffen, nachdem die Gesetzgebung um zusätzliche Bestimmungen zu Strafverfolgung, Ethik und dezentraler Finanzwirtschaft erweitert wurde.
Kristin Smith, Präsidentin des Solana Policy Institute, verwies zudem auf den GENIUS Act als Beispiel für eine Gesetzgebung, die zunächst eine frühere Cloture-Abstimmung verlor, bevor sie später den Senat passierte. Währenddessen dauern die Verhandlungen an, da sich die Senatoren auf den nächsten Verfahrensschritt vorbereiten.
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