NachrichtenKryptoClarity Act wird voraussichtlich vor dem 7. August zur Abstimmung im Senat kommen

Clarity Act wird voraussichtlich vor dem 7. August zur Abstimmung im Senat kommen

Autor: The Market Periodical·

Wichtige Erkenntnisse

  • Der Clarity Act dürfte vor dem 7. August, dem Beginn der Senatspause, zunächst zur Abstimmung kommen, auch wenn eine endgültige Verabschiedung vor der Pause unwahrscheinlich erscheint.
  • Der Gesetzentwurf wurde bislang nicht für Cloture angemeldet und verfügt weiterhin nicht über die für einen Fortschritt im Senat nötigen 60 Stimmen.
  • Sieben kryptofreundliche Demokraten haben Einwände gegen die aktuelle Ethikregelung erhoben, und Senator Thom Tillis führt parteiübergreifende Gespräche über Änderungen.
  • Die National Fraternal Order of Police hat den Entwurf unterstützt und ist damit die dritte Strafverfolgungsgruppe, die den Gesetzentwurf unterstützt oder ihre Opposition aufgegeben hat.
  • Polymarket bewertet die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung in diesem Jahr weiterhin mit unter 40%, obwohl Beobachter bis zum 3. August mit einer ersten Abstimmung rechnen.
Clarity Act wird voraussichtlich vor dem 7. August zur Abstimmung im Senat kommen

Der Crypto Market Structure Clarity Act wird voraussichtlich vor dem 7. August im Senat zur Abstimmung kommen, wenn der US-Senat planmäßig in die Sommerpause geht.

Brendan Pedersen, leitender Reporter bei Punchbowl News, sagte dies auf X (ehemals Twitter) und betonte zugleich, dass der weitere Weg schwierig bleibt. Seine Äußerungen kamen, nachdem Senate Majority Leader John Thune am Freitag gesagt hatte, er erwarte nicht, dass die Gesetzesvorlage vor der Pause verabschiedet werde. Pedersen sagte, eine erste Abstimmung im Senat könne dennoch vorher stattfinden, auch wenn der Entwurf am Ende nicht weiter vorankommt, was das Vorhaben im dichten Kalender zum Sitzungsende halten würde.

Die Unterstützung für den Clarity Act hat sich am Wochenende verbessert

Die Republikaner im Senat legten in der vergangenen Woche eine überarbeitete Version des Gesetzentwurfs vor, doch ein Cloture-Antrag wurde bislang nicht gestellt. Das dürfte daran liegen, dass die aktuelle Fassung im Senat noch nicht über die nötigen 60 Stimmen verfügt.

Seit der Veröffentlichung des überarbeiteten Textes haben sich sieben kryptofreundliche Demokraten öffentlich gegen die Ethikregelung gestellt und sie als zu schwach bezeichnet. Der republikanische Senator Thom Tillis forderte ebenfalls stärkere Ethikbestimmungen.

Die Journalistin Eleanor Terret von CryptoinAmerica sagte jedoch, dass Tillis inzwischen parteiübergreifende Gespräche über eine neue Fassung der Ethikbestimmungen anführt. Für die Republikaner besteht die Herausforderung darin, Änderungen auszuhandeln, die sowohl die Demokraten als auch das Weiße Haus zufriedenstellen.

Einige republikanische Senatoren haben ihre Position zudem noch nicht bestätigt. Terret sagte, Senator Mitch McConnell werde voraussichtlich weiterhin abwesend sein, während Senatoren Rand Paul und Josh Hawley ihre Unterstützung noch nicht bestätigt haben. Beide republikanischen Senatoren stimmten gegen den GENIUS Act.

Es gab am Wochenende auch eine positive Entwicklung für den Entwurf. Die National Fraternal Order of Police unterstützte die Gesetzgebung und wurde damit die dritte Strafverfolgungsorganisation, die den Clarity Act entweder unterstützt oder ihre Opposition aufgegeben hat.

Diese Unterstützung könnte die demokratischen Senatoren Mark Warner und Catherine Cortez Masto überzeugen. Beide Senatoren haben gesagt, dass ihre Stimme davon abhängt, ob die Bedenken der Strafverfolgungsbehörden berücksichtigt werden, wodurch die Ethik- und Durchsetzungsregelungen zu einem zentralen Punkt der Stimmenzählung werden und nicht zu einem Nebenaspekt.

Der Gesetzentwurf steht unter engem Zeitdruck im Senat

Da ein Cloture-Antrag bislang nicht gestellt wurde, gehen Beobachter davon aus, dass für eine Verabschiedung in dieser Sitzungsperiode des Senats wahrscheinlich eine Verlängerung nötig wäre. Pedersen und Terret sagten beide, dass der weitere Fortschritt des Entwurfs eine Verschiebung des Senatsrecess erfordern könnte.

Pedersen sagte jedoch, dass er nicht damit rechnet, da jede Vereinbarung zur Verlängerung der Debattenzeit Einstimmigkeit erfordern würde. Er ergänzte, dass harte Gegner des Entwurfs, darunter die Senatoren Elizabeth Warren und Chris Murphy, einer solchen Regelung wahrscheinlich nicht zustimmen würden.

Gleichzeitig setzen sich Krypto-Interessengruppen weiter für eine Verabschiedung ein. Der Crypto Council for Innovation veröffentlichte kürzlich einen Beitrag, der Mythen über den Clarity Act entkräften soll, während die Digital Chamber darauf hinwies, dass dem Senat noch zehn Tage bleiben, um den Entwurf zu verabschieden.

Trotz der jüngsten positiven Dynamik bleibt der Markt skeptisch. Die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung in diesem Jahr liegt auf Polymarket weiterhin unter 40%. Dennoch erwarten viele Beobachter eine erste Abstimmung bis zum 3. August.

Brendan Pedersen auf X

Bericht von CryptoinAmerica

The Market Periodical