NachrichtenKryptoSenat soll vor der Augustpause über den CLARITY Act abstimmen, sagt Lummis

Senat soll vor der Augustpause über den CLARITY Act abstimmen, sagt Lummis

Autor: CryptoBriefing·

Wichtige Erkenntnisse

  • Der CLARITY Act hat den Senate Banking Committee mit 15 zu 9 Stimmen passiert.
  • Der Entwurf würde festlegen, welche Bundesbehörde, die SEC oder die CFTC, verschiedene Teile des Marktes für digitale Vermögenswerte überwacht.
  • Senatorin Cynthia Lummis erwartet, dass der Senat vor der Augustpause über den Entwurf abstimmt.
  • Prognosemärkte beziffern die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung bis Ende 2026 auf 15.5%, nach 26% am Vortag.
  • Senate Banking Committee Chair Tim Scott und Senate Majority Leader Chuck Schumer sind zentrale Figuren im weiteren Verfahren.
Senat soll vor der Augustpause über den CLARITY Act abstimmen, sagt Lummis

Senatorin Cynthia Lummis sagte, sie rechne damit, dass der Senat vor der Augustpause über den CLARITY Act abstimmen werde. Der offiziell Digital Asset Market Clarity Act of 2025 genannte Gesetzentwurf soll die regulatorische Zuständigkeit für digitale Vermögenswerte zwischen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) festlegen.

Die Gesetzesvorlage hat den Senate Banking Committee bereits mit 15 zu 9 Stimmen passiert und wird als möglicher Rahmen für die US-Krypto-Regulierung betrachtet. Da der Entwurf festlegt, welche Bundesbehörde verschiedene Teile des Marktes für digitale Vermögenswerte überwachen würde, wird sein Fortgang von Gesetzgebern und Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt, die in einem Sektor mit seit Langem bestehenden Überschneidungen bei der Zuständigkeit klarere Regeln erwarten.

Prognosemärkte setzen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 15.5% dafür an, dass der CLARITY Act bis Ende 2026 in Kraft tritt. Das liegt unter 26% vom Vortag und deutet auf größere Unsicherheit hin. Zu den zentralen Akteuren im weiteren Verfahren zählen der Vorsitzende des Senate Banking Committee, Tim Scott, sowie der Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer.

Trotz des Rückgangs des Marktvertrauens weist Lummis’ Aussage auf anhaltende gesetzgeberische Aktivitäten hin. Mit der bevorstehenden Augustpause ist der Zeitpunkt wichtig, weil eine Abstimmung im Plenum eines der klareren Signale dafür wäre, dass der Entwurf den Ausschussprozess hinter sich lässt und in die breitere Senatsdebatte eintritt.

Was zu beobachten ist

Im Fokus steht, ob der Senat vor der Pause eine Abstimmung über den CLARITY Act ansetzt. Investoren und Beobachter werden außerdem auf Hinweise der Senatsführung Tim Scott und Chuck Schumer zum Fortgang des Entwurfs achten. Anzeichen für überparteiliche Unterstützung oder einen offiziellen Abstimmungstermin könnten darauf hindeuten, dass die Gesetzgebung vorankommt, während Verzögerungen oder Widerstand auf weitere Hürden schließen lassen könnten.

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