NachrichtenKryptoKrypto-Branche drängt den Senat, den CLARITY Act vor der August-Pause voranzubringen

Krypto-Branche drängt den Senat, den CLARITY Act vor der August-Pause voranzubringen

Autor: Cryptofrontnews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Kristin Smith sagte, der Clarity Act würde bundesweite Registrierungsanforderungen, die Trennung von Kundengeldern, Offenlegungsstandards und Insolvenzschutz einführen.
  • Sie sagte, der Entwurf enthalte den Blockchain Regulatory Certainty Act, der Entwickler von Non-Custodial-Software davor schützen würde, als Geldtransmitter zu gelten.
  • Eleanor Terrett berichtete, dass Senatsmehrheitsführer John Thune diese Woche nun wahrscheinlich keine Cloture-Abstimmung abhalten wird.
  • Der Fokus hat sich auf die kommende Woche verschoben, weil anderen Vorlagen, darunter dem Russland-Iran-Sanktionsgesetz, Vorrang eingeräumt werden dürfte.
  • Branchenvertreter wollen, dass die Senatsführung das Cloture-Verfahren einleitet, bevor die Abgeordneten in die August-Pause gehen.
Krypto-Branche drängt den Senat, den CLARITY Act vor der August-Pause voranzubringen

Branchenvertreter drängen den Senat, den Clarity Act vor der August-Pause voranzubringen, da sich der Zeitrahmen im Parlament weiter verengt.

Kristin Smith sagte, der Gesetzentwurf würde den Verbraucherschutz, Insolvenzregeln und die regulatorische Klarheit für digitale Vermögenswerte verbessern. Eleanor Terrett berichtete, dass eine Senatsabstimmung nun eher in der kommenden Woche erwartet wird, da anderen Vorhaben Vorrang eingeräumt wird.

Der Senat steht unter wachsendem Druck, den Clarity Act voranzubringen, bevor die Abgeordneten in die August-Pause gehen. Branchenvertreter warnen, dass die begrenzte Zeit im Plenum den Fortgang des Entwurfs verlangsamen könnte. Kristin Smith, Präsidentin des Solana Institute, rief die Gesetzgeber zu schnellem Handeln auf, während die Journalistin Eleanor Terrett sagte, die Erwartungen an eine Senatsabstimmung in dieser Woche hätten sich verflüchtigt, weil andere Vorlagen nun Vorrang haben.

Legislativkalender rückt erneut in den Fokus

Smith sagte, die Krypto-Branche sei dem Abschluss des Clarity Act näher als je zuvor. Ihrer Ansicht nach seien nach Tausenden Stunden Arbeit von Senatsmitarbeitern, Gesetzgebern und dem Weißen Haus nur noch wenige Punkte offen.

Sie argumentierte jedoch, dass der Legislativkalender inzwischen das größte Hindernis darstelle. Smith wies darauf hin, dass eigenständige Gesetzentwürfe durch mehrere Verfahrensabstimmungen erhebliche Zeit auf dem Senatsboden beanspruchen können.

Sie verwies auch auf den GENIUS Act, der vor seiner Verabschiedung etwa vier Wochen auf dem Senatsboden verbrachte. Smith sagte, der Clarity Act müsse schneller vorankommen, weil im September Fristen für die Regierungsfinanzierung und der National Defense Authorization Act anstehen. Im Oktober folgen der Wahlkalender und anschließend eine traditionell schwer vorhersehbare Lame-Duck-Session.

Für die Krypto-Branche ist der Zeitpunkt wichtig, weil der Entwurf als Schritt zu klareren bundesweiten Regeln und nicht als eng begrenzte technische Korrektur dargestellt wird. Je länger er wartet, desto stärker muss er mit anderen zwingend zu verabschiedenden Vorhaben im Senatskalender konkurrieren.

Verbraucherschutz bleibt zentral

Smith sagte, der Gesetzentwurf würde bundesweite Registrierungsanforderungen, die Trennung von Kundengeldern, Offenlegungsstandards und Insolvenzschutz einführen. Sie sagte, diese Schutzmaßnahmen hätten beim Zusammenbruch von FTX gefehlt, der zu einem geschätzten Fehlbetrag von 8 Milliarden Dollar bei Kundengeldern geführt habe.

Außerdem würde der Entwurf den Strafverfolgungsbehörden klarere Befugnisse, zusätzliche Schulungen und eine engere Zusammenarbeit mit der Branche geben, sagte Smith. Sie hob zudem hervor, dass das Gesetz den Blockchain Regulatory Certainty Act enthalte, der Entwickler von Non-Custodial-Software davor schützt, als Geldtransmitter eingestuft zu werden.

Diese Punkte stehen im Zentrum des Branchenarguments, dass der Entwurf sowohl Verbraucher-Risiken als auch rechtliche Unsicherheit in einem gemeinsamen Rahmen adressiert. Befürworter stellen ihn als Möglichkeit dar, die Verantwortlichkeiten für Unternehmen, Entwickler und Aufsichtsbehörden im Bereich digitaler Vermögenswerte klarer zu definieren.

Fokus des Senats verschiebt sich auf die kommende Woche

Terrett berichtete, dass der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, diese Woche nun voraussichtlich keine Cloture-Abstimmung abhalten wird. Nach ihren Angaben verlangten die Senatsregeln, dass der Antrag früher eingereicht werden musste, um eine Abstimmung am Donnerstag zu ermöglichen.

Stattdessen richtet sich die Aufmerksamkeit auf die kommende Woche, da dem Russland-Iran-Sanktionsgesetz Priorität eingeräumt werden dürfte. Terrett ergänzte, dass Branchenvertreter es für entscheidend halten, dass die Senatsführung das Cloture-Verfahren einleitet, bevor die Abgeordneten in die August-Pause gehen.

Damit hängt der kurzfristige Weg des Entwurfs von der Terminplanung im Plenum, dem verfahrensrechtlichen Timing und der Frage ab, ob er vor dem Wechsel zu anderen Prioritäten vorangebracht werden kann.