Entwurf des CLARITY Act ergänzt vor Senatsabstimmung Bestimmungen zur Krypto-Ethik
Wichtige Erkenntnisse
- •Der CLARITY Act wird im Kongress als House Resolution 3633 geführt und würde einen US-amerikanischen Rahmen für die Regulierung digitaler Vermögenswerte schaffen.
- •Der jüngste berichtete Entwurf ergänzt Bestimmungen zur Krypto-Ethik; der offizielle Gesetzestext ist jedoch erforderlich, um ihren vollständigen Wortlaut und ihre Funktionsweise zu bestätigen.
- •Die verfügbare Berichterstattung nennt weder die vom Vorschlag erfassten Personen noch konkrete Handelsbeschränkungen, Offenlegungspflichten, Durchsetzungsverfahren oder Sanktionen.
- •Eine Cloture-Abstimmung im Senat am 15. September soll voraussichtlich darüber entscheiden, ob die Debatte fortgesetzt werden kann, und würde die ethischen Bestimmungen nicht unmittelbar in Kraft setzen.
- •Berichten zufolge benötigt der Gesetzentwurf 60 Stimmen im Senat, um die Verfahrensstufe zu überwinden, während die Demokraten im Senat ein Angebot der Republikaner prüfen.

Ein neuer Entwurf des CLARITY Act ergänzt vor einer erwarteten Senatsabstimmung Bestimmungen zur Krypto-Ethik. Die Änderungen finden sich im neuesten Text des US-Gesetzentwurfs zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte, wobei die vollständigen Bestimmungen noch anhand des offiziellen Gesetzgebungsverzeichnisses bestätigt werden müssen.
Bestimmungen zur Ethik im Krypto-Bereich in den CLARITY-Act-Entwurf aufgenommen
Der CLARITY Act würde einen Rahmen für die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten schaffen. Der Gesetzentwurf wird im Kongress als House Resolution 3633 geführt.
Laut der Berichterstattung von CryptoSlate über Änderungen an der endgültigen Fassung vor der Senatsabstimmung ergänzt der jüngste Entwurf Bestimmungen zur Krypto-Ethik.
Bei den Bestimmungen handelt es sich weiterhin um einen Entwurf und nicht um geltendes Recht. Der Wortlaut könnte sich vor einer endgültigen Abstimmung noch ändern. Zudem muss der Gesetzentwurf den Senat passieren, bevor eine seiner Bestimmungen in Kraft treten kann.
Die ethischen Bestimmungen sind Teil der politischen Verhandlungen rund um den Gesetzentwurf geworden. Präsident Trump hat bestimmten mit dem Gesetz verbundenen Einschränkungen im Bereich der Krypto-Ethik zugestimmt, wie aus einer früheren Berichterstattung hervorgeht.
Umfang der vorgeschlagenen Regeln bleibt unklar
Die verfügbaren Informationen bestätigen, dass Bestimmungen zur Ethik aufgenommen wurden, legen jedoch nicht alle Einzelheiten des Vorschlags fest. Der offizielle Entwurf ist erforderlich, um zu überprüfen, welche Personen erfasst wären, welches Verhalten eingeschränkt würde und wie die Regeln durchgesetzt werden sollen.
Aus diesem Grund lassen sich aus der verfügbaren Berichterstattung keine konkreten Handelsverbote, Offenlegungspflichten oder Sanktionen ableiten. Die Berichte bestätigen zwar die Existenz von Ethikregeln im Entwurf, liefern jedoch keine vollständige Darstellung ihrer Funktionsweise.
Die Reform der Krypto-Ethik ist seit Längerem ein politisches Thema. Senatorin Kirsten Gillibrand hat sich für eine Reform der Krypto-Ethik eingesetzt, was die Aufnahme entsprechender Bestimmungen in den Gesetzentwurf mit erklärt.
Senatsabstimmung ist der nächste Schritt
Der nächste Schritt für den CLARITY Act ist eine Abstimmung im Senat. Die Änderungen am Entwurf wurden laut der oben genannten Berichterstattung im Vorfeld dieser Abstimmung vorgenommen.
Berichte aus dem Senat verweisen auf eine Cloture-Abstimmung am 15. September. Dabei handelt es sich um eine Verfahrensabstimmung, die bestimmt, ob die Debatte fortgesetzt werden kann. Cloture ist nicht mit der endgültigen Verabschiedung des Gesetzentwurfs gleichzusetzen. Die Abstimmung wäre daher ein wichtiger Schritt im Gesetzgebungsverfahren und keine Entscheidung, durch die die ethischen Bestimmungen unmittelbar zu geltendem Recht würden.
Berichten zufolge benötigt der Gesetzentwurf 60 Stimmen im Senat, um diese Verfahrensstufe zu überwinden. Die Demokraten im Senat prüfen weiterhin das Angebot der Republikaner, wie aus der zitierten Berichterstattung hervorgeht. Weitere Berichte befassen sich mit der Schwelle von 60 Stimmen.
Die ethischen Bestimmungen ändern in dieser Phase weder bestehende rechtliche Anforderungen noch den Status von Beständen an digitalen Vermögenswerten. Sie sind weiterhin Bestandteil eines Entwurfs, und der Gesetzentwurf muss den Senat passieren, bevor eine Bestimmung Gesetzeskraft erlangt. Das offizielle Gesetzgebungsverzeichnis und die weiteren Maßnahmen des Senats werden zeigen, ob sich der Wortlaut ändert und ob der Entwurf über diese Phase hinauskommt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Kryptowährungs- und Märkte für digitale Vermögenswerte sind mit erheblichen Risiken verbunden. Leser sollten eigene Recherchen durchführen, bevor sie Entscheidungen treffen.