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86 % der CIOs planen laut Barclays-Bericht die Verlagerung von Workloads aus der Public Cloud

Autor: Coinfomania·

Wichtige Erkenntnisse

  • Ein Barclays-Bericht auf Grundlage von IDC-Daten ergab, dass 86 % der CIOs planen, einige Workloads aus der Public Cloud zu verlagern, während nur 8 % bis 9 % die Public Cloud vollständig verlassen wollen.
  • Die Ergebnisse spiegeln ein Muster der Cloud-Repatriierung bzw. einer Hybrid-Cloud-Strategie wider, bei der Unternehmen Public Cloud, private Infrastruktur und alternative Anbieter kombinieren, statt sich auf eine einzige Umgebung zu verlassen.
  • Der Cloud-Speichermarkt erreichte 2026 eine Größe von 173 Milliarden US-Dollar, wobei Object Storage mit einer jährlichen Wachstumsrate von 19,1 % das am schnellsten wachsende Segment war.
  • Die großen Technologieunternehmen prognostizieren für 2026 kombinierte Kapitalausgaben von 725 Milliarden US-Dollar für Cloud- und Speicherinfrastruktur.
  • Filecoin, ein 2020 von Protocol Labs gestartetes dezentrales Speichernetzwerk, das den Token FIL nutzt, könnte eine steigende Adoption verzeichnen, da Unternehmen nach Alternativen zur Public Cloud suchen.
86 % der CIOs planen laut Barclays-Bericht die Verlagerung von Workloads aus der Public Cloud

Ein aktueller Barclays-Bericht zeigt, dass 86 % der Chief Information Officers (CIOs) planen, einen Teil ihrer Workloads aus Public-Cloud-Diensten zu verlagern, während nur 8 % bis 9 % die Public Cloud vollständig verlassen wollen, wie Daten von IDC belegen. Die Ergebnisse deuten auf ein umfassenderes Umdenken bei der Cloud-Strategie von Unternehmen und eine wachsende Nachfrage nach alternativen Speicherlösungen hin – eine Entwicklung, die Adoption und Marktanteile dezentraler Speichernetzwerke wie Filecoin erhöhen könnte.

Barclays ist ein in Großbritannien ansässiges multinationales Bankhaus, und IDC (International Data Corporation) ist ein Anbieter von Marktforschung, dessen Studien vielfach als Benchmark für Technologieausgaben von Unternehmen herangezogen werden. Das Muster, das der Bericht aufzeigt – die Verlagerung ausgewählter Workloads aus der Public Cloud bei gleichzeitiger weiterer Nutzung für andere –, wird in der Branche üblicherweise als „Cloud-Repatriierung“ oder Hybrid-Cloud-Strategie bezeichnet, bei der Unternehmen Public Cloud, private Infrastruktur und alternative Anbieter kombinieren, anstatt sich auf eine einzige Umgebung zu verlassen.

Die zentrale Entwicklung

Der Cloud-Speichermarkt erreichte 2026 Berichten zufolge 173 Milliarden US-Dollar, wobei Object Storage mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 19,1 % als am schnellsten wachsendes Segment hervorsticht. Dieses Wachstum spiegelt einen branchenweiten Wandel wider, da Unternehmen neu bewerten, wo und wie ihre Daten gespeichert werden. Die großen Technologieunternehmen prognostizieren derweil für 2026 kombinierte Kapitalausgaben von 725 Milliarden US-Dollar, was das Ausmaß der Investitionen in Cloud- und Speicherinfrastruktur unterstreicht.

Filecoin ist ein dezentrales Speichernetzwerk, das eine effizientere und sicherere Art der Datenspeicherung ermöglichen soll. Das 2020 von Protocol Labs – dem Team hinter dem InterPlanetary File System (IPFS) – gestartete Protokoll nutzt seinen nativen Token FIL zur Bezahlung von Speicher- und Abrufdiensten. Im Netzwerk stellen unabhängige Speicheranbieter Kapazität bereit und erhalten dafür FIL, wobei kryptografische Nachweisverfahren wie Proof-of-Replication und Proof-of-Spacetime verifizieren, dass Daten gespeichert wurden und über die Zeit gespeichert bleiben – ein Modell, das sich von der zentralisierten Rechenzentrums-Infrastruktur der großen Public-Cloud-Anbieter abhebt. Da das Netzwerk speziell für dezentrale Speicher-Workloads konzipiert wurde, ist es darauf ausgerichtet, neuen Anforderungen zu begegnen, die sich aus dem im Barclays-Bericht beschriebenen wandelnden Cloud-Umfeld ergeben. Filecoin hat sich auf X zu dem Bericht geäußert: Filecoin auf X.

Was zu beobachten ist

Die Lücke zwischen den beiden Zahlen des Berichts – 86 % verlagern einige Workloads, gegenüber 8 % bis 9 %, die vollständig aussteigen – verweist auf ein selektives, Workload-für-Workload-Rebalancing statt eines kompletten Cloud-Ausstiegs, wodurch sich die Speichernachfrage auf Public Cloud, private Infrastruktur und alternative Anbieter verteilen würde. Das Tempo, in dem CIOs ihre angekündigten Pläne zur Verlagerung von Workloads aus der Public Cloud umsetzen, wird ein wichtiger Indikator für die Speicherbranche sein. Da Unternehmen zunehmend auf Alternativen zur Public Cloud setzen, könnte die Adoption dezentraler Speichernetzwerke wie Filecoin deutlich steigen, und die Reaktion des Marktes auf diese Unternehmenstrends wird für Beobachter der Branche ein zentraler Punkt sein.

Quelle: Coinfomania