Chainlink legt 5 % zu: Bottomline-Partnerschaft und 600 Mio. USD Open Interest signalisieren Stärke
Wichtige Erkenntnisse
- •Bottomline, ein Top-3-SWIFT-Dienstleister, hat mit Chainlink eine strategische Partnerschaft geschlossen, um Cross-Chain- und grenzüberschreitende Zahlungen für seine über 600 Bankkunden anzubieten.
- •Die Plattformen von Bottomline verarbeiten jährlich mehr als 16 Billionen USD an Zahlungen; teilnehmende Banken können den ISO-20022-Nachrichtenstandard beibehalten und erhalten Zugang zu On-Chain-Zahlungswegen.
- •Chainlinks CCIP und die Chainlink Runtime Environment koordinieren Zahlungen und Arbeitsabläufe und bauen auf früheren institutionellen Pilotprojekten mit SWIFT, DTCC und ANZ auf.
- •LINK notierte bei 11,68 USD, plus 5,05 % in 24 Stunden, über allen wichtigen Tages-EMAs, mit Widerstand nahe 12 USD und dynamischer Unterstützung nahe 10,878 USD.
- •Die Open Interest sank von über 700 Mio. USD auf etwa 600 Mio. USD, und das Handelsvolumen von über 1 Mrd. USD im August ist zurückgegangen – ein Hinweis auf geringere Derivate-Exposition und möglicherweise nötiges erneutes Volumen für weitere Gewinne.

Der LINK-Token von Chainlink gewinnt an Dynamik, nachdem eine strategische Partnerschaft mit dem Finanztechnologieunternehmen Bottomline einen institutionellen Zahlungsschub lieferte, der die jüngste Rallye des Tokens stützt.
LINK notiert derzeit bei 11,68 USD, ein Plus von 5,05 % in den vergangenen 24 Stunden. Der Anstieg folgt auf Bottomlines strategische Partnerschaft mit Chainlink zur Ermöglichung von Cross-Chain- und grenzüberschreitenden Zahlungen für dessen Portfolio von mehr als 600 Bankkunden.
Warum steigt Chainlink heute?
Die Zusammenarbeit vertieft Chainlinks Integration in bestehende Finanzsysteme. Das Netzwerk von Bottomline wickelt jährlich mehr als 16 Billionen USD an Zahlungen ab, und Chainlink wird eine Interoperabilitätsschicht bereitstellen, die bestehende Zahlungssysteme mit öffentlichen und privaten Blockchain-Netzwerken verbindet.
Chainlink beschrieb die Partnerschaft als Ermöglichung von „cross-chain, cross-border payments“ (ketten- und grenzüberschreitenden Zahlungen) für Bottomlines über 600 Bankkunden. Ein zentraler Aspekt der Ankündigung ist, dass Banken, die dem Kooperationsnetzwerk beitreten, weiterhin dasselbe ISO-20022-Nachrichtenprotokoll nutzen können und gleichzeitig Zugang zu On-Chain-Zahlungswegen erhalten. ISO 20022 ist der strukturierte Nachrichtenstandard, zu dem große Zahlungsinfrastrukturen – darunter SWIFTs grenzüberschreitendes Netzwerk – bereits migrieren, weshalb dessen Kompatibilität häufig eine Voraussetzung für Blockchain-Pilotprojekte von Banken ist.
Chainlink hat bestätigt, dass das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) und die Chainlink Runtime Environment (CRE) die Koordination von Zahlungen und damit verbundenen Arbeitsabläufen unterstützen werden. CCIP ist Chainlinks Cross-Chain-Messaging-Produkt, und die Verbindungen des Protokolls zur Bankenwelt sind nicht neu: Chainlink war zuvor an SWIFT-organisierten Experimenten beteiligt, die die Anbindung traditioneller Finanzinfrastruktur an Blockchains testeten, und kündigte in früheren Pilotprojekten ähnliche institutionelle Integrationen mit Akteuren wie DTCC und ANZ an.
NEW: Top-three Swift service provider, Bottomline, has entered a strategic partnership with Chainlink to unlock cross-chain, cross-border payments for its 600+ bank customers. Bottomline moves more than $16 trillion in payments annually across its platforms. Through the… pic.twitter.com/jnpgCdoSCs — Chainlink (@chainlink) September 3, 2026
Was sagt die Open Interest aus?
Laut CoinGlass stieg die Open Interest von Chainlink während der August-Rallye deutlich an und kletterte über 700 Mio. USD, bevor sie Anfang September auf rund 600 Mio. USD zurückfiel. Ein Rückgang der Open Interest, während LINK über 11 USD bleibt, deutet darauf hin, dass einige gehebelte Positionen geschlossen oder reduziert wurden – die aktuelle Bewegung hat somit eine andere Struktur als eine Rallye, die allein durch steigende Derivate-Exposition getragen wird.
Technisches Bild
Das Tageschart von TradingView zeigt LINK bei 11,68 USD, deutlich über dem 20-Tage-EMA von 10,878 USD und dem 50-Tage-EMA von 9,876 USD. Der Kurs liegt zudem über dem 100-Tage-EMA von 9,375 USD und dem 200-Tage-EMA von 9,814 USD, was insgesamt ein positives technisches Bild ergibt.
Der kurzfristige Widerstand liegt bei rund 12 USD, wo LINK zuletzt auf Verkaufsinteresse stieß. Ein Ausbruch über 12 USD könnte den Aufwärtstrend weiter stärken, während ein Rückgang unter den 20-Tage-EMA die kurzfristige Bullendynamik dämpfen könnte.
Worauf Trader achten
Das Handelsvolumen ist ein weiterer wichtiger Faktor. Daten von CoinGlass zeigen, dass das LINK-Handelsvolumen beim August-Ausbruch über 1 Mrd. USD lag und danach zurückging – ein Anstieg des Volumens könnte also nötig sein, um die Kurse weiter nach oben zu treiben. Derzeit stellt 12 USD die wichtigste Oberseite dar, während 10,878 USD die nächste dynamische Unterstützung ist.
Weitere Fortschritte bei der Bottomline-Partnerschaft sowie zusätzliche Nachrichten zur institutionellen Adoption könnten ein wichtiger Katalysator für einen weiteren Anstieg von LINK sein. Die Kryptomärkte bleiben hochvolatil; Trader sollten Kursentwicklung, Marktstimmung und künftige Katalysatoren verfolgen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen.
Dieser Artikel enthält Marktanalysen und Kursprognosen. Diese stellen keine Garantien dar. Kryptomärkte sind volatil. Führen Sie stets eigene Recherchen durch (DYOR). Keine Anlageberatung.