NachrichtenMakroCaseware reicht technische Stellungnahme beim deutschen Bundesfinanzministerium zum neuen Steuerdatenstandard DSFinVBV ein

Caseware reicht technische Stellungnahme beim deutschen Bundesfinanzministerium zum neuen Steuerdatenstandard DSFinVBV ein

Autor: Globalfintechseries·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Caseware hat beim deutschen Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine ausführliche technische Stellungnahme zur vorgeschlagenen DSFinVBV-Verordnung für die digitale Steuerprüfung eingereicht.
  • •DSFinVBV führt standardisierte Datenformate und einen standardisierten Umfang ein, sodass Steuerprüfer Unternehmensdaten ohne herstellerspezifische Aufbereitung analysieren können, und erweitert das seit 2020 unter KassenSichV für elektronische Kassensysteme angewendete Modell.
  • •Casewares Beitrag stützt sich auf mehr als 20 Jahre Zusammenarbeit mit deutschen Steuerbehörden, einschließlich des bundesweiten Einsatzes der IDEA-Datenanalysesoftware und der Entwicklung von mehr als 100 herstellerspezifischen Datenkonvertierungsschnittstellen.
  • •Der von der OECD entwickelte SAF-T-Standard ist bereits für bestimmte Meldungen in Portugal, Polen, Norwegen und Litauen verpflichtend und ordnet DSFinVBV in einen breiteren europäischen Trend zu standardisierten, maschinenlesbaren Steuerdaten ein.
  • •Die Umsetzungsfristen für Unternehmen und Softwareanbieter werden erst nach der Bewertung der eingereichten Stellungnahmen durch das BMF und dem Erlass einer endgültigen Verordnung feststehen.
Caseware reicht technische Stellungnahme beim deutschen Bundesfinanzministerium zum neuen Steuerdatenstandard DSFinVBV ein

Caseware, die führende KI-Plattform für Assurance und Finanzberichterstattung, hat ihre fortgesetzte Zusammenarbeit mit deutschen Steuerbehörden bei der Entwicklung der DSFinVBV (Digitale Schnittstellenverordnung für die Finanzverwaltung für Buchführungsdaten) bekannt gegeben. Das Caseware-Team hat dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine ausführliche technische Stellungnahme zum vorgeschlagenen Standard vorgelegt, der die digitale Steuerprüfung in Deutschland neu ausrichten soll.

Der Beitrag spiegelt Casewares umfassenderes Engagement für den Aufbau KI-gestützter Technologien wider, die sich gemeinsam mit sich ändernden regulatorischen Anforderungen weiterentwickeln und Fachleuten aus Prüfung, Steuerwesen und Buchhaltung Vertrauen auf einer sicheren, intelligenten End-to-End-Plattform bieten, die für stark regulierte Umgebungen konzipiert ist.

Langjährige Zusammenarbeit treibt Innovation in der Branche voran

Die DSFinVBV-Verordnung wird moderne technische Standards für die Datenformatierung sowie einen standardisierten Datenumfang einführen. Dadurch können Steuerprüfer Unternehmensdaten ohne herstellerspezifische Aufbereitung analysieren, was die Effizienz deutlich verbessert.

Dieser Ansatz knüpft an einen Weg an, den Deutschland bereits mit elektronischen Kassensystemen eingeschlagen hat: Seit Inkrafttreten der KassenSichV im Jahr 2020 müssen Kassensysteme Aufzeichnungen auf zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) speichern und Exporte über die standardisierte DSFinV-K-Schnittstelle unterstützen. DSFinVBV erweitert vergleichbare standardisierte, maschinenlesbare Exporte auf Buchhaltungs- und ERP-Umgebungen und modernisiert damit einen Prüfrahmen, der seit 2002 auf den GDPdU-Grundsätzen (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen) basiert.

Casewares Engagement baut auf mehr als 20 Jahren Zusammenarbeit mit deutschen Steuerbehörden in der elektronischen Steuerprüfung auf, in deren Verlauf das Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der technischen Infrastruktur gespielt hat, die die moderne Steuerverwaltung in Deutschland trägt. Aus dieser Zusammenarbeit sind wesentliche Beiträge zu den aktuellen Steuerdatenstandards hervorgegangen.

Technische Führungsstärke und Marktkompetenz

Die gleiche Expertise, die Deutschlands sich weiterentwickelnde Steuerstandards prägt, ist in die Caseware-Plattform eingebettet. Dort helfen vernetzte Workflows, standardisierte Methoden und KI-gestützte Funktionen Unternehmen dabei, sich schneller an regulatorische Änderungen anzupassen und gleichzeitig Qualität und Governance zu wahren.

Casewares Beitrag zum DSFinVBV-Konsultationsprozess spiegelt tiefes technisches Wissen wider, das aus folgenden Bereichen stammt:

  • Mitentwicklung aktueller Standards: Wesentliche Beteiligung an der Erstellung des bestehenden Beschreibungsstandards und der bundesweiten Konventionen, die die Grundlage der neuen DSFinVBV-Verordnung bilden.
  • Bundesweiter Softwareeinsatz: IDEA-Datenanalysesoftware, die von staatlichen Steuerprüfern, Unternehmensprüfern und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in ganz Deutschland eingesetzt wird.
  • Expertise in der Schnittstellenentwicklung: Entwicklung von mehr als 100 herstellerspezifischen Schnittstellen, die die automatische Umwandlung von Steuerzahler-Datenexporten in standardisierte Formate ermöglichen.
  • Umfassendes Marktverständnis: Erfahrung bei der Unterstützung von Steuerpflichtigen und Softwareanbietern bei der Erfüllung der Anforderungen des deutschen Steuersystems, insbesondere in komplexen Fällen mit kundenspezifischen Systemen und internationalen Softwareplattformen.

Bewältigung von Herausforderungen der Branche

„Wir sind in einer einzigartigen Position, um gemeinsam mit Berufsverbänden, Standardsetzern (einschließlich XBRL) und ERP-Systemanbietern zur Entwicklung von DSFinVBV beizutragen“, sagte Andreas Arntz, Senior Product Manager, Caseware. „Wir bringen nicht nur technische Expertise aus der Entwicklung der bundesweit von Prüfungsdiensten genutzten IDEA-Datenanalysesoftware mit, sondern auch praktische Einblicke aus der Erstellung von über 100 herstellerspezifischen Schnittstellen, die eine nahtlose Datenkonvertierung über verschiedene Buchhaltungssysteme hinweg ermöglichen.“

Der Beitrag des Unternehmens stützt sich auf umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit ERP-Daten in einer Vielzahl von Branchen, langjährige Zertifizierungen von Steuerdatenschnittstellen für ERP-Systeme sowie die Unterstützung ähnlicher Initiativen von Steuerbehörden in ganz Europa, einschließlich SAF-T. Diese Expertise ist besonders wertvoll, da DSFinVBV einen konsistenten Steuerdatenstandard über unterschiedliche technologische Umgebungen und Organisationen mit verschiedener Größe und Komplexität hinweg schaffen will. Sie bietet zudem praktische Einblicke in die Gestaltung eines Standards, der es Steuerprüfern und Unternehmen gleichermaßen ermöglicht, sich auf den Übergang vom aktuellen Steuerdatenstandard zum neuen Rahmen vorzubereiten und diesen reibungslos umzusetzen.

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