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Cardanos Kritikpunkte werden zu neuen Roadmaps für Krypto

Autor: DailyCoin·

Wichtige Erkenntnisse

  • Linda sagt, dass in den vergangenen fünf Jahren mehr als $2.5 billion durch Bridge-Hacks verloren gingen, was die Kosten einer Priorisierung von Geschwindigkeit gegenüber Sicherheit unterstreicht.
  • Sie argumentiert, dass formale Verifikation an Bedeutung gewinnt; Ethereums Roadmap soll sie priorisieren und ein UTXO-ähnliches Speicherdesign in Betracht ziehen.
  • Linda sagt, Cardanos Midnight-Privacy-Chain sei seit März live, während Ethereum, Ripple und Sui ebenfalls in Richtung Privatsphäre- oder Confidential-Transfer-Funktionen gehen.
  • Sie stellt Cardanos öffentlichen ADA-Verkauf im Jahr 2015 den Token-Freigaben von $97 billion im Jahr 2025 gegenüber, darunter $19 billion für Insider, Venture-Fonds und Teams.
  • Linda weist darauf hin, dass Solana zum Start $314 million von Venture-Investoren aufnahm, während Hyperliquid keine private Finanzierung nutzte und anfangs 31% seines HYPE-Angebots per Airdrop verteilte.
Cardanos Kritikpunkte werden zu neuen Roadmaps für Krypto

In einem neuen Video argumentiert die Analystin Linda, dass mehrere von Cardanos am stärksten kritisierten Designentscheidungen — formale Verifikation, selektive Privatsphäre, öffentliche Token-Verteilung und Proof-of-Stake — inzwischen von großen Blockchain-Netzwerken übernommen oder priorisiert werden.

Ihr zentraler Punkt ist nicht, dass Cardano den Markt bereits gewonnen hat, sondern dass sich die breitere Branche zunehmend hin zu Prinzipien bewegt, die einst als zu langsam oder zu akademisch abgetan wurden.

Die Argumentation ist bedeutsam, weil Sicherheitsfehler, Anforderungen an den Datenschutz und Druck durch Token-Freigaben weiterhin aktive Themen in der gesamten Branche sind, und die von Linda hervorgehobenen Merkmale genau jene Abwägungen darstellen, die Teams treffen müssen, wenn sie zwischen Geschwindigkeit, Dezentralisierung, Compliance oder langfristiger Zuverlässigkeit entscheiden.

Linda, auch bekannt als CryptoFly, verweist auf mehr als $2.5 billion, die in den vergangenen fünf Jahren durch Bridge-Hacks verloren gingen, als Beleg dafür, dass „zuerst ausliefern und später patchen“ für Krypto einen hohen Preis hatte.

Sicherheit und Privatsphäre nähern sich Cardanos Ansatz an

Formale Verifikation ist der erste Bereich, den Linda hervorhebt. Cardanos forschungsgetriebener Entwicklungsprozess wurde oft wegen langsamerer Umsetzung kritisiert, doch sie sagt, der Ansatz solle ganze Klassen von Schwachstellen beseitigen, bevor Code in die Produktion gelangt.

Sie verweist auf jüngste KI-gestützte Fehlerfunde bei Zcash und innerhalb der Ethereum-Validator-Software, obwohl das Video für keinen der beiden Fälle technische Details oder Quellenangaben liefert.

Linda sagt zudem, dass Ethereums aktualisierte mehrjährige Roadmap formaler Verifikation Priorität einräumt und bis zu vier Jahre dauern könnte, bis sie abgeschlossen ist.

Ethereums Roadmap, fügt sie hinzu, nennt ein UTXO-ähnliches Modell als führenden Kandidaten für ein künftiges Speicherkonzept — eine architektonische Richtung, die mit Cardano verbunden wird.

Der Vergleich ist eher hinweisend als abschließend. UTXO-Systeme existieren seit Langem in Bitcoin und anderen Netzwerken, und eine gemeinsame Designentscheidung bedeutet nicht, dass eine Chain einfach eine andere kopiert.

Privatsphäre ist das schärfere kurzfristige Thema. Linda sagt, Cardanos datenschutzorientierte Midnight-Chain sei seit März live und befinde sich seit der Ankündigung im Jahr 2022 in Entwicklung. Sie nennt Google, Vodafone und MoneyGram als institutionelle Validatoren.

Laut dem YouTube-Video hat Ethereum ein 50-köpfiges Privacy-Team eingesetzt und „the dawn of privacy“ in seine Roadmap für 2026 aufgenommen. Ripple und Sui werden ebenfalls als Projekte beschrieben, die vertrauliche Token- oder vertrauliche Transferfunktionen planen.

Die gemeinsame Richtung, so Linda, sei selektive Offenlegung statt vollständig anonymer Transaktionen: Privatsphäre standardmäßig, mit Nachweisen bei Bedarf. In der Praxis erklärt dieser Ansatz, warum Privatsphäre zu einem wiederkehrenden Thema für öffentliche Blockchains geworden ist, die Nutzerschutz, regulatorische Prüfung und Unternehmensadoption ausbalancieren müssen.

Die Token-Verteilung bleibt der ungelöste Test

Linda stellt Cardanos öffentlichen ADA-Verkauf im Jahr 2015, den sie als ohne VC-Zuteilung oder Insider-Vorverkauf beschreibt, den umfassenderen Unlock-Dynamiken der Branche gegenüber.

Sie sagt, dass im Jahr 2025 $97 billion an Tokens über Freigabepläne in Umlauf kamen, darunter $19 billion, die Insidern, Venture-Fonds und Teams zugeteilt wurden.

Solana habe rund um den Start $314 million von Venture-Investoren eingesammelt, merkt sie an, während Hyperliquid auf private Finanzierung verzichtete und anfangs 31% seines HYPE-Angebots per Airdrop an Nutzer verteilte.

Linda konnte eine berichtete Aussage eines Solana-Mitgründers, der sich für Fair Launches in Kombination mit Staking aussprach, nicht verifizieren und behandelt sie entsprechend als unbestätigt.

Cardanos frühe Entscheidungen haben die Adoption nicht garantiert, doch der erneute Fokus der Branche auf verifizierten Code, regulierte Privatsphäre und geringere Insider-Überhänge legt nahe, dass diese Entscheidungen inzwischen näher im Zentrum der Mainstream-Debatte über Blockchain-Design stehen als früher.