NachrichtenKryptoBlockstream weist Lösegeldforderung nach Liquid-Exploit zurück – etwa 600 BTC weiterhin ausstehend

Blockstream weist Lösegeldforderung nach Liquid-Exploit zurück – etwa 600 BTC weiterhin ausstehend

Autor: AI Crypto Core·

Wichtige Erkenntnisse

  • Blockstream wies Lösegeldverhandlungen zurück und forderte die Rückgabe der gestohlenen Bitcoin.
  • Berichten zufolge waren etwa 598,5 bis 600 BTC weiterhin ausstehend, wobei die Angabe und der zugehörige Adresssaldo nicht unabhängig bestätigt wurden.
  • Die Angreifer gaben Berichten zufolge 3.400 BTC zurück, also etwa 85 % der ungefähr 4.000 BTC, die aus dem Netzwerk abgezogen wurden.
  • Liquid nahm die Blockproduktion und Transaktionsverarbeitung wieder auf, während Peg-outs vorsorglich deaktiviert blieben.
  • Blockstream warnte vor Phishing-Versuchen und erklärte, dass die Wiederbeschaffung von rechtlichen, börsenbezogenen und forensischen Maßnahmen abhängen werde.
Blockstream weist Lösegeldforderung nach Liquid-Exploit zurück – etwa 600 BTC weiterhin ausstehend

Blockstream hat eine Lösegeldforderung im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Bitcoin aus dem Liquid Network zurückgewiesen. Das Unternehmen erklärte, es werde nicht für die Rückgabe der Gelder zahlen, und forderte die Verantwortlichen auf, die Bitcoin zurückzugeben. Etwa 600 BTC werden als weiterhin ausstehend beschrieben, wobei der genaue Betrag, die Gesamtsumme der gestohlenen Bitcoin und der aktuelle On-Chain-Kontostand nicht unabhängig verifiziert wurden.

Das Unternehmen bezeichnete die unbefugte Entnahme und das fortgesetzte Zurückhalten der Vermögenswerte als Straftat und nicht als verantwortungsvolle Offenlegung oder White-Hat-Aktivität. Blockstream erklärte, dass sich die Wiederbeschaffung auf Strafverfolgungsbehörden, Börsen und Forensikspezialisten statt auf Lösegeldverhandlungen stützen werde.

Blockstream weist Lösegeldforderung zurück

In einer öffentlichen Stellungnahme vom 11. September 2026 erklärte Blockstream, das Unternehmen „will not pay a ransom for the return of stolen funds“. Die Stellungnahme richtete sich an die Verantwortlichen für die Entwendung von Bitcoin aus dem Liquid Network und erklärte, dass die unbefugte Entnahme von Vermögenswerten und ihre Zurückhaltung eine Straftat und keine verantwortungsvolle Offenlegung darstelle. Blockstream wies außerdem die Einordnung der Aktivität als White-Hat-Arbeit zurück.

Die vollständige Stellungnahme wurde auf X veröffentlicht:

To those responsible for the theft of bitcoin from the Liquid Network: Blockstream will not pay a ransom for the return of stolen funds. Taking assets without authorization and withholding their return is a crime, not responsible disclosure. It is not white-hat activity. It is… — Blockstream (@Blockstream) September 11, 2026

Source: @Blockstream on X: https://x.com/Blockstream/status/2098281867908690394

Laut Bericht von Decrypt erklärte Blockstream, das Unternehmen werde die rechtmäßige Wiederbeschaffung gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden, Börsen und Forensikspezialisten verfolgen, falls die Gelder nicht zurückgegeben würden. Decrypt berichtete außerdem, dass das Unternehmen seine Nachricht mit „Return the bitcoin“ beendet habe. Diese Schlusszeile war im direkt abgerufenen Auszug der Stellungnahme nicht enthalten und wird daher Decrypt zugeschrieben.

Zwei Tage zuvor, am 9. September, veröffentlichte Blockstream eine Sicherheitswarnung, in der das Unternehmen den Liquid-Vorfall bestätigte und Nutzer vor nachfolgenden Phishing-Versuchen warnte. In der Warnung hieß es, Nutzer müssten weder Gelder verschieben noch eine Recovery Phrase eingeben, eine Erstattung prüfen, Vermögenswerte erneut an den Peg anbinden oder per E-Mail zugesandte Software installieren.

Blockstream erklärte außerdem, niemals eine Recovery Phrase oder PIN anzufordern und Nutzer nicht aufzufordern, Gelder an irgendeine Adresse zu senden. Das Unternehmen bezeichnete help.blockstream.com als seinen einzigen Support-Kanal. Die Warnungen richteten sich gegen Erstattungs- und Re-Peg-Köder, die häufig auf einen folgenschweren Exploit folgen, wenn Angreifer das betroffene Protokoll imitieren.

Was über die verbleibenden Bitcoin bekannt ist

Die Angabe von etwa 600 BTC bezieht sich ausschließlich auf den Betrag, der aus dem Exploit als weiterhin ausstehend beschrieben wird. Sie sollte nicht als Gesamtsumme der gestohlenen Bitcoin, als Lösegeldbetrag oder als bestätigter aktueller Kontostand einer Bitcoin-Adresse interpretiert werden. Der zugrunde liegende Kontostand der Adresse wurde nicht unabhängig verifiziert.

Der Bericht von Decrypt vom 11. September bezifferte den ausstehenden Betrag auf 598,5 BTC, also etwas weniger als die gerundete Angabe von 600 BTC, und verknüpfte ihn mit einer Bitcoin-Adresse. The Block beschrieb den verbleibenden Betrag separat mit 600 BTC, basierend auf unbestätigten Berichten, die nicht unabhängig eingesehen werden konnten.

Gemeldete weiterhin ausstehende BTC: 598,5 BTC

Berichten zufolge wurde der Großteil des gestohlenen Werts zurückgegeben. Decrypt berichtete, dass die Angreifer am Montag, dem 7. September, 3.400 BTC zurückgaben, was etwa 85 % des entwendeten Betrags entspricht.

Gemeldete zurückgegebene BTC: 3.400 BTC

Demselben Bericht zufolge wurden am Sonntag, dem 6. September, ungefähr 4.000 BTC abgezogen. Der Vorfall wurde mit etwa 320 Millionen US-Dollar bewertet. Sowohl die Bitcoin-Menge als auch der Dollarbetrag wurden als Näherungswerte beschrieben. Bitcoin wurde während des Berichtszeitraums nahe 77.000 US-Dollar gehandelt, der auch eine breitere Marktkorrektur unter 77.000 US-Dollar umfasste. Ein kausaler Zusammenhang zwischen dieser Marktbewegung und dem Liquid-Exploit wurde nicht festgestellt.

Umfang des Exploits und Details zur Wiederbeschaffung bleiben unverifiziert

Decrypt führte den Exploit auf einen Fehler beim Caching von Verifizierungen von Range Proofs zurück. Dem Bericht zufolge ermöglichte der Fehler, nicht gedeckte L-BTC zu prägen und über SideSwap gegen Reserve-BTC zu tauschen. Ein technisches Post-Mortem wurde nicht unabhängig abgerufen. Das gemeldete Problem betrifft die Reserve-Deckung auf der Buchhaltungsebene der Sidechain und stellt keine Kompromittierung des Bitcoin-Basisprotokolls dar.

Unbestätigten, von Decrypt zitierten Berichten zufolge forderte eine On-Chain-Nachricht der Angreifer 10 % der eigenen Gelder von Blockstream und drohte den Inhabern mit einem Verlust von 15 %. Die Transaktion wurde nicht dekodiert oder unabhängig verifiziert, weshalb diese Angaben nicht als erwiesene Tatsachen behandelt werden sollten. Beim Aufruf der verknüpften Bitcoin-Adresse wurde lediglich eine JavaScript-Anwendungsoberfläche zurückgegeben; ein aktueller Kontostand oder eine Transaktionshistorie konnte nicht bestätigt werden.

Liquid nahm am Donnerstag, dem 10. September, die Blockproduktion und Transaktionsverarbeitung wieder auf, während Peg-outs vorsorglich deaktiviert blieben, wie aus der Darstellung von Decrypt für den Berichtszeitraum hervorgeht. Der Prozess zur Wiederbeschaffung hängt daher von den von Blockstream genannten rechtlichen, ermittlungsbezogenen und forensischen Maßnahmen ab und nicht von einem automatisierten Rückholmechanismus.

Blockstream war auch in anderen Bereichen Gegenstand kritischer Aufmerksamkeit. Der Vorstandsvorsitzende wies öffentlich einen berichteten Zusammenhang mit Jeffrey Epstein zurück; diese Reaktion wurde von AI Crypto Core aufgegriffen. Auch die Reaktion des Unternehmens auf den Liquid-Vorfall fiel kategorisch aus.

Quellartikel

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