NachrichtenKryptoBlackRock hilft, mehr Bitcoin-Vermögen tiefer in die Wall Street zu verlagern

BlackRock hilft, mehr Bitcoin-Vermögen tiefer in die Wall Street zu verlagern

Autor: Economic Times Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • BlackRock und andere Wall-Street-Firmen ermöglichen es großen Bitcoin-Besitzern, ihre Bestände über In-Kind-Transaktionen in Spot-Bitcoin-ETFs zu überführen.
  • In-Kind-Transaktionen erlauben es Besitzern, Bitcoin direkt in ETF-Anteile umzuwandeln, statt auf dem freien Markt zu verkaufen, was Verwahrung und Betrieb vereinfacht.
  • Die US-SEC ließ Spot-Bitcoin-ETFs im Januar 2024 für den Handel zu und gestattete später In-Kind-Schöpfungs- und Rückgabemechanismen für bestimmte Fonds.
  • Niedrigere Mindesttransaktionsgrößen, wachsende Infrastruktur und institutionelle Nachfrage nach einfacherer Verwahrung beschleunigen die Verlagerung von Bitcoin in Spot-ETFs.
  • Der Trend spiegelt die breitere Institutionalisierung von Bitcoin wider; die künftige Verlagerung hängt vom Wachstum der In-Kind-Volumen und davon ab, ob andere Emittenten ähnliche Vereinbarungen einführen.
BlackRock hilft, mehr Bitcoin-Vermögen tiefer in die Wall Street zu verlagern

BlackRock und andere Wall-Street-Firmen erleichtern es großen Bitcoin-Besitzern, ihr Kryptovermögen über In-Kind-Transaktionen in börsengehandelte Spot-Bitcoin-Fonds zu überführen, wie ein Bericht von Economic Times Markets zeigt.

Diese Entwicklung wird von mehreren zusammenwirkenden Faktoren vorangetrieben: niedrigere Mindesttransaktionsgrößen, eine wachsende Marktinfrastruktur sowie die zunehmende Nachfrage institutioneller Anleger nach einfacheren Verwahrlösungen. Zusammen beschleunigen diese Faktoren die Verlagerung von Bitcoin-Beständen in Spot-Bitcoin-ETFs und integrieren die Kryptowährung damit stärker in die Mainstream-Finanzmärkte.

Spot-Bitcoin-ETFs, die die US-Börsenaufsicht SEC im Januar 2024 für den Handel zugelassen hat, ermöglichen es Anlegern, von der Preisentwicklung von Bitcoin zu profitieren, ohne den Basiswert direkt zu halten. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock gehört zu den größten dieser Fonds. In-Kind-Transaktionen ermöglichen es Besitzern, ihr Bitcoin direkt in ETF-Anteile umzuwandeln, statt auf dem freien Markt zu verkaufen – was Verwahr- und Betriebslasten für große Halter vereinfachen kann.

In-Kind-Übertragungen unterscheiden sich in manchen Rechtsräumen zudem steuerlich von direkten Verkäufen, ein Umstand, der es großen Kryptobesitzern historisch erschwerte, in regulierte Vehikel zu wechseln. Die Zulassung von In-Kind-Schöpfungs- und Rückgabemechanismen für bestimmte Bitcoin-ETFs durch die SEC im Jahr 2024 beseitigte eine der operativen Hürden, wodurch sich die Beteiligung von Broker-Dealern ausgeweitet hat. Für Wall-Street-Firmen vertieft die Überführung lange gehaltenen Bitcoins in ETF-Strukturen den Pool der über traditionelle Kanäle verwalteten Vermögenswerte; für die Halter ersetzt sie Selbstverwahrung oder Krypto-Verwahrung durch Dritte durch die standardisierten Strukturen der ETF-Branche.

Der Trend ist Teil einer breiteren Institutionalisierung von Bitcoin nach den ETF-Zulassungen, da traditionelle Vermögensverwalter, Verwahrer und Handelstische ihr Kryptoangebot ausbauen. Wie stark die In-Kind-Volumen wachsen und ob andere Emittenten ähnliche Vereinbarungen ausweiten, wird darüber entscheiden, wie viel Bitcoin-Vermögen künftig in regulierte Fonds übergeht.

Der Originalbericht ist unter Economic Times Markets verfügbar.