NachrichtenKryptoStrike-CEO Jack Mallers bezweifelt, ob Bitcoin seit 2021 einen echten Bullenmarkt erlebt hat

Strike-CEO Jack Mallers bezweifelt, ob Bitcoin seit 2021 einen echten Bullenmarkt erlebt hat

Autor: Coinfomania·

Wichtige Erkenntnisse

  • Mallers erklärte, dass Bitcoins jüngste Gewinne in Dollar-Begriffen nicht zwangsläufig einen starken Bullenmarkt bestätigen, wenn man sie an Gold misst.
  • Er verknüpfte Bitcoins Kursverlauf mit den Liquiditätsbedingungen, die durch quantitative Lockerung und quantitative Straffung geprägt werden.
  • Bitcoin erreichte seinen bisherigen Zyklushöchststand von rund 69.000 US-Dollar erstmals im November 2021 und stieg im Jahr 2024 über dieses Niveau.
  • Der Start von US-Spot-Bitcoin-ETFs im Januar 2024 erweiterte den regulierten Zugang für institutionelle und Privatanleger.
  • Marktteilnehmer beobachten Entscheidungen der Federal Reserve, den QT-Bilanzabbau und Dollar-Liquiditätsindikatoren auf Hinweise für Bitcoins nächste Richtung.
Strike-CEO Jack Mallers bezweifelt, ob Bitcoin seit 2021 einen echten Bullenmarkt erlebt hat

Jack Mallers, Gründer und CEO von Strike, hat auf X (ehemals Twitter) eine provokante Frage zur Marktentwicklung von Bitcoin gestellt und damit angedeutet, dass die Kryptowährung seit 2021 möglicherweise keinen echten Bullenmarkt erlebt hat.

Mallers argumentierte, dass Bitcoin zwar im Jahr 2025 in US-Dollar neue Höchststände erreichte, seine Position gegenüber Gold jedoch nicht behaupten konnte – eine Diskrepanz, die er als Signal für einen möglichen Wandel der Marktdynamik betrachtet. Der Vergleich wiegt umso schwerer, als Gold selbst in den vergangenen Jahren eine Reihe von Rekordhochs erklommen hat, weshalb manche Marktbeobachter Bitcoins Performance in Gold als strengeren Stärketest ansehen als Dollar-basierte Meilensteine. Seine Äußerungen, die er in einem Beitrag auf X geteilt hat, erhielten mehr als 1.700 Likes und ein erhebliches Engagement.

Die zentrale Entwicklung

Die aktuelle Kryptolandschaft zeigt gemischte Signale, wobei die Performance wichtiger Assets schwankt. Mallers' Tweet spiegelt ein wachsendes Empfinden unter Beobachtern wider, dass Bitcoins jüngste Hochs möglicherweise keinen robusten Bullenmarkt anzeigen. Im Zentrum seines Arguments steht die Auswirkung der quantitativen Lockerung (QE) und der quantitativen Straffung (QT) auf die Liquidität – Faktoren, die laut Mallers Bitcoins künftigen Kursverlauf beeinflussen könnten. Das makroökonomische Umfeld ist für Händler vertraut: Die Anleihekäufe der Federal Reserve aus der Pandemiezeit fluteten 2020 und 2021 die Märkte mit Liquidität, derselbe Zeitraum, in dem Bitcoin im November 2021 seinen bisherigen Zyklushöchststand von rund 69.000 US-Dollar erreichte, während der seit Mitte 2022 laufende QT-Zyklus die Liquidität seither schrittweise abgezogen hat. Bitcoin überschritt im Jahr 2024 schließlich seinen Dollar-Höchststand von 2021, ein Schritt, der mit dem Start von US-Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds im Januar 2024 zusammenfiel, der institutionellen und Privatanlegern einen regulierten Börsenzugang zu dem Asset ermöglichte. Seine Einschätzungen kommen inmitten anhaltender Diskussionen über die makroökonomischen Bedingungen, die die Kryptomärkte beeinflussen.

Mallers leitet Strike, ein in Chicago ansässiges Finanztechnologieunternehmen, das Bitcoin-Zahlungen und -Überweisungen ermöglicht. Seine Analyse hat Gewicht, angesichts seiner Position in der Branche und seines Fokus auf Bitcoins Rolle im breiteren Finanzmarkt. Die Auswirkungen von Liquidität und makroökonomischen Faktoren zu verstehen, so sein Hinweis, sei entscheidend, um die Herausforderungen und Chancen zu begreifen, denen Bitcoin heute gegenübersteht.

Der Weg nach vorn

Händler beobachten Bitcoins Kursentwicklung angesichts von Mallers' Beobachtungen weiterhin aufmerksam, wobei wichtige Referenzpunkte den Widerstand in der Nähe der jüngsten Hochs sowie potenzielle Unterstützungsniveaus umfassen, die Kaufinteresse signalisieren könnten. Die umfassendere Checkliste für Marktteilnehmer umfasst die Sitzungen der Federal Reserve, Entscheidungen über das Tempo des Bilanzabbaus, der die QT definiert, sowie Dollar-Liquiditätsindikatoren – dieselben Makrosignale, die Mallers mit Bitcoins Kursverlauf verknüpft. Da sich die Liquiditätsbedingungen weiterentwickeln, könnte der Markt eine erhöhte Volatilität erleben, weshalb es für Teilnehmer entscheidend ist, über makroökonomische Entwicklungen und deren mögliche Auswirkungen auf Bitcoins Performance informiert zu bleiben, heißt es in der Analyse.

Quelle: Coinfomania