NachrichtenKryptoSenatoren Tillis und Gallego vermitteln neue Ethik-Vorlage vor der Abstimmung über den Clarity Act

Senatoren Tillis und Gallego vermitteln neue Ethik-Vorlage vor der Abstimmung über den Clarity Act

Autor: Coinfomania·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Senatoren Thom Tillis und Ruben Gallego haben einen parteiübergreifenden Ethik-Vorschlag ausgearbeitet, der den Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten eine formelle kooperative Rolle in der bundesweiten Krypto-Regulierung einräumen würde.
  • Das Weiße Haus prüft den neuesten Entwurf des Vorschlags; dessen Reaktion wird voraussichtlich maßgeblich darüber entscheiden, ob der Senat möglicher schon nächste Woche über den Clarity Act abstimmt.
  • Der Clarity Act soll klarere regulatorische Leitlinien für Kryptowährungen schaffen, indem er Unklarheiten bei der Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC beseitigt.
  • Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten setzen bereits Verbraucherschutz-, Wertpapier- und Geldübermittlungsvorschriften auf Landesebene durch; eine Formalisierung ihrer bundesweiten Rolle würde die Aufsichtskoordination strukturell verändern.
  • Branchenvertreter halten eine Einigung über den Ethik-Vorschlag für unerlässlich, um eine umfassende Krypto-Regulierung voranzubringen und regulatorische Sicherheit für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu schaffen.
Senatoren Tillis und Gallego vermitteln neue Ethik-Vorlage vor der Abstimmung über den Clarity Act

Die Journalistin Eleanor Terrett berichtete am 30. Juli 2026, dass die Senatoren Thom Tillis (R-NC) und Ruben Gallego (D-AZ) einen neuen parteiübergreifenden Ethik-Vorschlag ausgehandelt haben, der den Verlauf der Krypto-Regulierung in den Vereinigten Staaten maßgeblich beeinflussen könnte. Die Vorlage sieht eine kooperative Rolle der Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten im Regulierungsprozess vor und markiert damit einen bemerkenswerten Wandel in der Strukturierung der Aufsicht über digitale Vermögenswerte zwischen Bundesebene und Bundesstaaten.

Das Weiße Haus prüft derzeit den neuesten Entwurf des Vorschlags. Laut Terrett wird das Ergebnis dieser Prüfung ein entscheidender Faktor dafür sein, ob der Senat mit einer Abstimmung über den Clarity Act fortfährt – möglicherweise bereits in der kommenden Woche.

Eine Rolle für die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten

Die Einbeziehung der Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten stellt eine bedeutende Entwicklung in der laufenden Debatte über die Krypto-Regulierung dar. Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten üben bereits Durchsetzungsbefugnisse durch landesrechtliche Vorschriften zum Verbraucherschutz, zu Wertpapieren und zur Geldübermittlung aus. Eine Formalisierung ihrer Rolle in bundesweiten Regulierungsdiskussionen würde eine strukturelle Veränderung bei der Koordinierung der Aufsicht bedeuten. Durch die Einbindung dieser Beamten auf Landesebene strebt der Vorschlag die Schaffung eines robusteren Durchsetzungs- und Aufsichtsrahmens an, der es einzelnen Gerichtsbarkeiten ermöglicht, an der Ausgestaltung der Regulierung digitaler Vermögenswerte mitzuwirken.

Der Clarity Act selbst soll klarere regulatorische Leitlinien für die Kryptowährungsbranche schaffen und lang bestehende Unklarheiten beseitigen – insbesondere hinsichtlich der Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission –, die von Branchenteilnehmern als Hindernisse für Wachstum und institutionelle Akzeptanz angeführt werden.

Reaktion der Branche

Branchenvertreter haben betont, dass eine Einigung über den Ethik-Vorschlag unerlässlich ist, um eine umfassende Krypto-Regulierung voranzubringen. Akteure在整个 Sektor verfolgen den Prüfungsprozess des Weißen Hauses aufmerksam, da eine positive Aufnahme den Weg für den Senat ebnen könnte, mit der Abstimmung über den Clarity Act fortzufahren.

Die mögliche Beteiligung der Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten an Regulierungsdiskussionen könnte die Compliance- und Durchsetzungsdynamik für Krypto-Unternehmen, die in mehreren Gerichtsbarkeiten tätig sind, neu gestalten. Marktteilnehmer und institutionelle Anleger beobachten diese Entwicklungen im Rahmen breiterer Bemühungen um regulatorische Sicherheit im Bereich digitaler Vermögenswerte – ein Ziel, das in den letzten Jahren mehrere Gesetzesvorlagen im Kongress vorangetrieben hat.

Wie es weitergeht

Die Entscheidung des Senats darüber, ob eine Abstimmung über den Clarity Act stattfindet, hängt unter anderem von der Reaktion des Weißen Hauses auf den Ethik-Vorschlag ab. Die politische Landschaft rund um die Krypto-Regulierung bleibt im Fluss, und der Ausgang dieser Verhandlungen wird erhebliche Auswirkungen auf die regulatorische Zukunft der Branche in den Vereinigten Staaten haben.

Quelle: Eleanor Terrett auf X