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BancaStato startet Handel mit Bitcoin, Ether, Litecoin und Solana über Sygnum-Integration

Autor: Crypto Adventure·

Wichtige Erkenntnisse

  • BancaStato-Kunden können Bitcoin, Ether, Litecoin und Solana direkt über die bestehenden Web- und Mobile-Anwendungen der Bank handeln, ohne ein separates Börsenkonto zu benötigen.
  • Sygnum提供die Handelsumsetzung und institutionelle Verwahrung für alle digitalen Assets und hält Kundenbestände außerhalb der Bilanz unter Schweizer Rechtsstrukturen.
  • BancaStato ist die erste Bank auf der Software-as-a-Service-Plattform von Avaloq, die sich direkt mit der Kryptowährungs-API von Sygnum integriert, und erweitert das B2B-Netzwerk von Sygnum auf mehr als 25 Finanzinstitute.
  • BancaStato unterliegt einer öffentlich-rechtlichen Garantie des Kantons Tessin, die einen regulierten Bankenrahmen bietet, der den neuen Krypto-Service von unregulierten Börsenalternativen unterscheidet.
  • Für den Start wurde noch keine Zeitachse für die Aufnahme zusätzlicher Kryptowährungen über die vier anfänglich unterstützten Assets hinaus genannt.
BancaStato startet Handel mit Bitcoin, Ether, Litecoin und Solana über Sygnum-Integration

Die Schweizer Kantonalbank BancaStato hat den Kryptowährungshandel für ihre Kunden über eine neue Integration mit der Digital-Asset-Bank Sygnum und dem Banking-Software-Anbieter Avaloq aktiviert.

Kunden können nun Bitcoin, Ether, Litecoin und Solana direkt über die bestehenden Web- und Mobile-Banking-Anwendungen von BancaStato kaufen, halten und verkaufen. Marktaufträge können entweder nach Asset-Menge oder nach Geldwert platziert werden, sodass Kunden Kryptowährungspositionen neben ihren traditionellen Anlageportfolios verwalten können. Für Privatkunden, die an separate Börsenkonten und Self-Custody-Wallets gewöhnt sind, bietet die Integration eine vollständig regulierte Alternative innerhalb einer vertrauten Bankoberfläche.

Der Dienst verbindet die Digital-Asset-Infrastruktur von Sygnum mit der Avaloq-Kernbankenumgebung von BancaStato. Alle Trades werden über die Application Programming Interface (API) von Sygnum abgewickelt, wodurch ein separates Order-Management-System entfällt.

BancaStato, offiziell Banca dello Stato del Cantone Ticino, wurde 1915 gegründet und fungiert als Kantonalbank für die italienischsprachige Region Tessin der Schweiz. Als Kantonalbank unterliegt BancaStato einer öffentlich-rechtlichen Garantie des Kantons Tessin, die Kundeneinlagen abdeckt – eine Struktur, die die Schweizer Kantonalbanken von rein privaten Instituten unterscheidet und den regulierten Rahmen hervorhebt, unter dem der neue Krypto-Service angeboten wird.

Sygnum übernimmt Umsetzung und Verwahrung

Sygnum liefert die Umsetzungs- und Verwahrungsinfrastruktur, die dem neuen Angebot zugrunde liegt. Digitale Assets, die von BancaStato-Kunden gehalten werden, sind über die institutionelle Verwahrungsplattform von Sygnum gespeichert, die mehrschichtige Hardware- und Software-Kontrollen, Governance-Verfahren und externe Prüfungen umfasst. Sygnum verfügt über eine Schweizer Banklizenz der FINMA, der Finanzmarktaufsicht der Schweiz, und gehörte zu den ersten Instituten, die eine FinTech-Lizenz nach dem Schweizer Bankengesetz erhielten.

Kunden-Assets werden außerhalb der Bilanz von Sygnum unter der entsprechenden Schweizer Rechtsstruktur gehalten. BancaStato-Kunden behalten den Zugang zu ihren Beständen über ihre bestehende Bankoberfläche, ohne ein separates Konto bei einer Kryptowährungsbörse eröffnen oder verwalten zu müssen.

BancaStato ist die erste Bank, die in der Software-as-a-Service-Bankenumgebung von Avaloq operiert und sich direkt über eine API mit der Kryptowährungsplattform von Sygnum verbindet. Die Kernbankensoftware von Avaloq wird von einer Reihe Schweizer und internationaler Vermögensverwaltungsinstitute genutzt. Die Integration erweitert das B2B-Netzwerk von Sygnum auf mehr als 25 Banken und Finanzinstitute, darunter PostFinance, Zuger Kantonalbank, Bordier & Cie und VZ VermögensZentrum.

Schweizer Banken erweitern Digital-Asset-Dienstleistungen

Der Start fügt einen weiteren regulierten Bankenweg in die Kryptowährungsmärkte hinzu, während Schweizer Finanzinstitute ihr Angebot im Bereich Handel, Verwahrung und Blockchain-Abwicklung weiter ausbauen. Die Schweiz hat sich als Hub für Digital-Asset-Finanzierung positioniert, wobei die FINMA über ihre FinTech-Lizenz und etablierte Banklizenzrahmen einen regulierten Weg für Krypto-Banking bereitstellt. Die Schweizer Stadt Zug, bekannt als „Crypto Valley“, hat zahlreiche Blockchain- und Digital-Asset-Unternehmen angezogen.

Im April starteten UBS, PostFinance, Sygnum, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und BCV einen Schweizer-Franken-Stablecoin-Sandbox, um tokenisierte Abwicklungen zwischen regulierten Finanzinstituten zu testen. AMINA Bank verband zudem ihre Bankplattform mit Ripple Payments für grenzüberschreitende Fiat- und Stablecoin-Transfers.

Die europäische Tochtergesellschaft von Sygnum erhielt am 30. Juni eine Crypto-Asset Service Provider-Lizenz von der Finanzmarktaufsicht Liechtensteins. Die Genehmigung nach den Markets in Crypto-Assets (MiCA) ermöglicht der Gruppe, zugelassene Krypto-Dienstleistungen über das Europäische Wirtschaftsraum-Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anzubieten, während der neue Handelsservice von BancaStato unter seiner Schweizer Bankstruktur operiert. MiCA, das im Dezember 2024 in der gesamten EU in Kraft trat, legt harmonisierte Regeln für Krypto-Asset-Emittenten und Dienstleister im Binnenmarkt fest.

BancaStato startete den Service mit vier unterstützten Assets und hat keine Zeitachse für die Aufnahme weiterer Kryptowährungen angekündigt.