NachrichtenKryptoPanel der Avalanche Policy Coalition diskutiert regulatorischen Rahmen für DeFi und Krypto-Validatoren

Panel der Avalanche Policy Coalition diskutiert regulatorischen Rahmen für DeFi und Krypto-Validatoren

Autor: Coinfomania·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Avalanche Policy Coalition veranstaltete eine Podiumsdiskussion, die sich auf die Schaffung eines regulatorischen Rahmens konzentrierte, der Krypto-Validatoren als neutrale Infrastruktur und nicht als Vermittler ausweist, die Registrierungs- und Compliance-Anforderungen unterliegen.
  • Lee Schneider, ehemaliger General Counsel bei Ava Labs, warnte davor, dass die Einstufung von Validatoren als Vermittler Haftungsrisiken auferlegen könnte, die nicht mit ihrer technischen Rolle beim Sortieren und Fertigstellen von Transaktionen vereinbar sind.
  • Die Diskussion findet vor dem Hintergrund einer sich verstärkenden US-amerikanischen Regulierung statt, bei der die SEC Durchsetzungsmaßnahmen gegen DeFi-Protokolle ergreift und die CFTC die Zuständigkeit für bestimmte digitale Vermögenswerte als Rohstoffe beansprucht.
  • Die Teilnehmer des Panels plädierten für das, was sie als intelligente Regulierung bezeichneten, die regulatorische Sicherheit bietet und gleichzeitig Raum für Innovationen bei dezentralen Technologien bewahrt.
  • Es wird erwartet, dass die regulatorischen Ergebnisse dieser Debatten beeinflussen, wo sich die DeFi-Entwicklung konzentriert und wie Validatorbetreiber ihre Geschäftsmodelle künftig strukturieren werden.
Panel der Avalanche Policy Coalition diskutiert regulatorischen Rahmen für DeFi und Krypto-Validatoren

Die Avalanche Policy Coalition veranstaltete eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „What's To Come“, die sich auf die Notwendigkeit eines robusten regulatorischen Rahmens für Krypto-Validatoren und dezentrale Finanzen (DeFi) konzentrierte. Die von der Digital Chamber hervorgehobene Sitzung brachte namhafte Branchenpersönlichkeiten, darunter Lee Schneider und Jolie Kahn, zusammen, um eine der drängendsten Fragen der Regulierung digitaler Vermögenswerte zu erörtern: wie man zwischen Infrastrukturanbietern und Vermittlern unterscheidet.

Lee Schneider, ein erfahrener Anwalt für digitale Vermögenswerte, der als General Counsel bei Ava Labs tätig war, betonte, dass eine klare Grenze zwischen Infrastruktur und Vermittlern für eine effektive Regulierung unerlässlich ist. Diese Unterscheidung hat konkrete Konsequenzen: Wenn Validatoren nicht als neutrale Infrastruktur, sondern als Vermittler eingestuft werden, könnten sie mit Registrierungspflichten, Compliance-Anforderungen und Haftungsrisiken konfrontiert werden, die nach Ansicht vieler nicht mit ihrer technischen Rolle beim Sortieren und Fertigstellen von Transaktionen vereinbar sind. Das Panel zielte darauf ab, anhaltende Verständnislücken hinsichtlich der jeweiligen Rollen von Validatoren, Protokollentwicklern und Dienstanbietern in dezentralen Netzwerken zu schließen – Rollen, für die bestehende regulatorische Rahmenbedingungen nicht entwickelt wurden.

Jolie Kahn trug zusätzliche Perspektiven zur regulatorischen Klarheit bei und unterstrich damit das übergeordnete Ziel des Panels, für das zu befürworten, was die Teilnehmer als „intelligente Regulierung“ von Krypto-Validatoren bezeichneten. Die Digital Chamber, eine Interessenvertretung, die Teilnehmer der Branche für digitale Vermögenswerte vertritt, hat sich stets für Richtlinien eingesetzt, die ihrer Argumentation nach Innovationen fördern und gleichzeitig regulatorische Sicherheit bieten würden.

Die Diskussion findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die regulatorische Überwachung des Kryptowährungssektors intensiver wird. In den Vereinigten Staaten hat die SEC Durchsetzungsmaßnahmen gegen mehrere DeFi-bezogene Protokolle und Entitäten eingeleitet, während die CFTC die Zuständigkeit für bestimmte digitale Vermögenswerte als Rohstoffe beansprucht hat, was zu sich überschneidenden und manchmal widersprüchlichen regulatorischen Signalen führt. Aufsichtsbehörden in mehreren Rechtsgebieten ringen damit, wie sie bestehende Wertpapier-, Rohstoff- und Bankgesetze auf dezentrale Protokolle und die Entitäten, die diese betreiben oder mit ihnen interagieren, anwenden können. Die Unterscheidung zwischen Infrastruktur – wie etwa Blockchain-Validatoren, die Transaktionen verarbeiten – und Vermittlern, die Vermögenswerte verwahren oder Geschäfte im Namen von Nutzern abwickeln, ist zu einem zentralen Streitpunkt geworden, wobei die Ergebnisse wahrscheinlich beeinflussen werden, wo sich die DeFi-Entwicklung konzentriert und wie Validatorbetreiber ihre Geschäfte strukturieren.

Avalanche ist eine Layer-1-Blockchain-Plattform, die über ihre Subnet-Architektur die Erstellung dezentraler Anwendungen und benutzerdefinierter Blockchain-Netzwerke unterstützen soll. Die Avalanche Policy Coalition fungiert als mit dem Avalanche-Ökosystem verbundene politische und Advocacy-Initiative, die sich mit Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden zu Themen austauscht, die dezentrale Technologien betreffen.

Teilnehmer des Panels deuteten an, dass regulatorische Entwicklungen, die aus Dialogen dieser Art hervorgehen, die operativen Rahmenbedingungen für DeFi-Projekte in Zukunft erheblich prägen könnten. Die laufende Diskussion unterstreicht die Spannung zwischen Compliance-Verpflichtungen und der berechtigungsfreien Ethik der dezentralen Finanzen, da Interessengruppen nach Rahmenbedingungen suchen, die sowohl den regulatorischen Erwartungen als auch den technischen Realitäten der Blockchain-Infrastruktur gerecht werden.

Die vollständige Sitzung ist hier verfügbar. Die Digital Chamber teilte Details der Diskussion auf X mit.