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Autodesk erweitert seine Strategie für agentische KI über Forma, Fusion und Flow

Autor: Blockonomi·

Wichtige Erkenntnisse

  • Forma, Fusion und Flow erhalten erweiterte Funktionen für agentische KI, die über Autodesk Assistant verbunden werden.
  • Der geplante Assistant soll den Projektkontext nutzen, um Werkzeuge und Workflows über Autodesk-Produkte und Teams hinweg zu verknüpfen.
  • Personal Pulse, Assistant Spaces sowie Sprachsteuerung und natürlichsprachliche Interaktion gehören zu den vorgestellten Funktionen in der Vorschau.
  • Assistant Builder und der Design and Make Marketplace sollen Kunden- und Drittanbieter-Agenten unterstützen.
  • Autodesk plant, 2027 eine eigenständige Assistant-Erfahrung einzuführen und Details zum Rollout bekannt zu geben.
Autodesk erweitert seine Strategie für agentische KI über Forma, Fusion und Flow

Die Aktien von Autodesk, Inc. (NASDAQ: ADSK) stiegen um 1,24 % auf 231,77 $, nachdem das Unternehmen seine Strategie für agentische KI über drei Branchen-Cloud-Plattformen ausgeweitet hatte. Die Aktie setzte ihre Erholung im Tagesverlauf fort, nachdem sie sich von den Tiefständen der früheren Sitzung erholt hatte. Autodesk gab außerdem einen Ausblick auf neue KI-Funktionen für Forma, Fusion und Flow.

Autodesk erweitert agentische KI über drei Branchen-Clouds

Autodesk führt neue Funktionen für agentische KI über seine drei großen Branchen-Cloud-Plattformen hinweg ein. Forma unterstützt Workflows in Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen. Fusion richtet sich an Teams aus Design und Fertigung, während Flow die Medien- und Unterhaltungsproduktion durch verknüpfte Daten und kreative Workflows unterstützt.

Das Unternehmen plant, diese Plattformen über die nächste Generation von Autodesk Assistant zu verbinden. Das System soll verknüpfte Projektinformationen nutzen, um Anfragen der Nutzer und umfassendere Projektanforderungen zu verstehen. Dadurch sollen Teams auf relevante Werkzeuge zugreifen können, ohne wiederholt zwischen verschiedenen Autodesk-Produkten wechseln zu müssen.

Autodesk Assistant ist bereits in mehreren Produkten des Unternehmens verfügbar, darunter Fusion, Forma und Flow. Autodesk plant nun, die Plattform auf Projekte, Teams und professionelle Workflows auszuweiten. Zudem soll 2027 eine eigenständige Assistant-Erfahrung eingeführt werden.

Assistant soll verknüpfte professionelle Workflows unterstützen

Der erweiterte Assistant soll sich auf den Projektkontext konzentrieren, anstatt isolierte Anfragen innerhalb einzelner Softwarewerkzeuge zu bearbeiten. Autodesk erwartet, dass das System wichtige Projektprobleme erkennt und Nutzer mit geeigneten Funktionen verbindet. Dieser Ansatz soll Design-, Ingenieur-, Fertigungs-, Simulations- und Produktionsprozesse über verknüpfte Workflows hinweg verbinden.

Personal Pulse soll priorisierte Projektinformationen, Probleme und operative Erkenntnisse für professionelle Teams anzeigen. Assistant Spaces sollen fokussierte Umgebungen bereitstellen, in denen Teams Probleme untersuchen und mögliche nachgelagerte Auswirkungen bewerten können. Natürlichsprachliche und sprachgesteuerte Funktionen sollen es Fachkräften außerdem ermöglichen, über verknüpfte Workflows mit Autodesk-Tools zu interagieren.

Assistant Builder soll Kunden ermöglichen, eigene Agenten, Werkzeuge und genehmigte Partnerdienste anzubinden. Autodesk plant, Drittanbieter-Agenten über seinen Design and Make Marketplace zu unterstützen. Autodesk AI Orchestrator soll Modelle anhand von Faktoren wie Genauigkeit, Sicherheit, Geschwindigkeit, Aufgabenanforderungen und Betriebskosten auswählen.

Autodesk richtet KI-Strategie auf Projektintelligenz aus

Autodesk beschreibt Projektintelligenz als nützliche Informationen, die aus verknüpften Projektdaten, Branchenwissen und KI-Systemen entstehen. Das Unternehmen erwartet, dass dieser Ansatz Teams dabei hilft, Veränderungen zu erkennen und ihre Auswirkungen auf Projekte zu verstehen. Mögliche Auswirkungen betreffen Zeitpläne, Kosten, Fertigungsschritte, Bauabläufe und betriebliche Anforderungen.

Die Strategie baut auf Autodesks Position in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Fertigung, Bauwesen und Mediensoftware auf. Die Produkte des Unternehmens verwalten komplexe digitale Modelle, die physische Gebäude, Produkte, Infrastruktur und Unterhaltungsproduktionen beeinflussen können. Autodesk richtet seine KI-Entwicklung daher auf professionelle Aufgaben mit messbaren Anforderungen in der realen Welt aus.

Das Unternehmen setzt außerdem weiterhin auf Datenintegrität, Datenschutz, Risikokontrollen und menschliche Aufsicht in seiner Assistant-Plattform. Die erweiterten Funktionen befinden sich weiterhin in der Vorschau und sind im gesamten Autodesk-Ökosystem noch nicht allgemein verfügbar. Autodesk erwartet, während 2027 Zeitpläne für die Einführung, die regionale Verfügbarkeit und Abonnementdetails bekannt zu geben.

Der Ausgangsartikel wurde von Blockonomi veröffentlicht.