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Arya.ag testet tokenisierte Getreidelagerscheine auf Avalanche

Autor: BitcoinKE·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das geplante System soll Getreidemengen, Besitzverhältnisse, den Status von Sicherheiten und ausstehende Schulden in einem gemeinsamen digitalen Register erfassen.
  • Das bestehende Lagernetzwerk von Arya.ag umfasst landwirtschaftliche Rohstoffe im Wert von rund $2 Milliarden und unterstützt jährlich Agrarkredite von etwa $1,26 Milliarden.
  • Die Initiative ist auf eine genaue Überprüfung des physischen Getreides sowie auf die Beteiligung von Banken, Lagerhäusern und anderen Institutionen angewiesen, die die Datensätze pflegen.
  • Indien startete 2024 ein Kreditgarantieprogramm über 10 Milliarden Rupien, um die Kreditvergabe gegen elektronisch handelbare Lagerscheine zu fördern.
  • Arya.ag und seine Partner haben nicht bekannt gegeben, wie viel Getreide oder Kreditvolumen der erste Test abdecken wird.
Arya.ag testet tokenisierte Getreidelagerscheine auf Avalanche

Das indische Unternehmen Arya.ag, das in der landwirtschaftlichen Lagerung und Kreditvergabe tätig ist, testet ein System zur Tokenisierung von Lagerscheinen für eingelagertes Getreide auf einer dedizierten Avalanche-Blockchain. Die Initiative verknüpft den Besitz von Rohstoffen mit Lagerdaten, Versicherungsinformationen und Kreditdaten on-chain.

Nach Angaben der Unternehmen lagert Arya.ag in seinem Lagernetzwerk landwirtschaftliche Rohstoffe im Wert von rund $2 Milliarden und unterstützt jährlich Agrarkredite von etwa $1,26 Milliarden. Die Finanzierungssparte Arya Dhan vergibt pro Jahr rund $230 Millionen an Krediten. Diese Zahlen beschreiben das bestehende Geschäft von Arya.ag und stellen keine Vermögenswerte dar, die bereits on-chain übertragen wurden.

Elektronische Lagerscheine ermöglichen es Landwirten und landwirtschaftlichen Unternehmen, eingelagerte Rohstoffe als Sicherheit für Kredite zu verwenden, anstatt sie unmittelbar nach der Ernte verkaufen zu müssen. Arya.ag und Ava Labs erklärten, dass das geplante System einen gemeinsamen digitalen Datensatz erstellen soll, der zeigt, wie viel Getreide eingelagert ist, wem es gehört, ob es bereits als Sicherheit verpfändet wurde und wie hoch die ausstehende Verschuldung ist.

Das gemeinsam mit Finternet entwickelte System soll Banken einen gemeinsamen Datensatz zu Getreidebesitz, Sicherheitenverpfändungen und ausstehenden Schulden bereitstellen. Dies könnte die Überprüfung von durch Lagerbestände besicherten Agrarkrediten erleichtern und das Risiko verringern, dass dasselbe Getreide mehrfach verpfändet wird. Das Modell ist jedoch weiterhin auf eine genaue Überprüfung der physischen Rohstoffe angewiesen, die durch die digitalen Datensätze repräsentiert werden, sowie auf die Beteiligung der Institutionen, die diese Datensätze nutzen und pflegen.

Die Initiative erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Indien seine Bemühungen zur Finanzierung der Landwirtschaft über digitale Lagerscheine ausweitet. Im Jahr 2024 startete die Regierung ein Kreditgarantieprogramm über 10 Milliarden Rupien, um die Kreditvergabe gegen elektronisch handelbare Lagerscheine zu fördern, mit einem Schwerpunkt auf kleinen und marginalen Landwirten. Vor diesem Hintergrund wird der praktische Umfang des Piloten – wie viel Getreide und Kreditvolumen er abdeckt und wie Banken und Lagerhäuser die Datensätze nutzen – ein wichtiger Faktor für die Bewertung seiner Umsetzung sein.

Die anfängliche Einführung bleibt ein Test. Arya.ag und seine Partner haben nicht bekannt gegeben, wie viel Getreide oder Kreditvolumen durch das System abgedeckt werden soll.

Quelle: BitcoinKE.